❓ Klimaanpassung in Hessen: Maßnahmen zu Wasserspeicherung und zum Hochwasserschutz in hessischen Wäldern
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Auswirkungen des Klimawandels auf Niederschlagsereignisse in Hessen und fragt nach Maßnahmen zur Wasserspeicherung und zum Hochwasserschutz in Wäldern. Es wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass mehr Wasser auf der Fläche bleibt, um Hochwasserereignisse zu minimieren.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Kommunen in Hessen, die Wälder und die dort lebenden Menschen sowie die Umwelt.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragestellerin fragt nach der Anzahl der seit 2015 angelegten Versickerungsmulden in hessischen Wäldern, den geplanten Neuanlagen sowie den geschätzten Kosten. Außerdem wird nach der Überprüfung der Wegeführung und Erosionsrinnen im Staatswald gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass jährlich rund 20 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert werden. Es gibt schätzungsweise 9.000 Versickerungsmulden im Staatswald, genaue Zahlen für Privatwälder liegen nicht vor. Für die kommenden Jahre sind ca. 175 neue Versickerungsmulden im Staatswald geplant. Eine generelle Überprüfung der Wegeführung ist nicht vorgesehen.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin vermutet, dass die Maßnahmen zur Wasserspeicherung und zum Hochwasserschutz nicht ausreichen, um die Risiken bei Starkregenereignissen zu minimieren. Die Landesregierung hebt hervor, dass die Maßnahmen Grenzen haben und dass die genaue Anzahl der benötigten Versickerungsmulden nicht bestimmt werden kann.