❓ Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome - Aktuelle Situation in Versorgung und Forschung III
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Versorgungslage und die Forschungsförderung zu Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) in Hessen. Es wird auf die Herausforderungen hingewiesen, die Patienten mit dieser Erkrankung konfrontiert sind, sowie auf die unzureichende Unterstützung durch die Landesregierung.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind circa 250.000 Menschen in Deutschland, darunter 40.000 Kinder und Jugendliche, die an ME/CFS leiden. In Hessen gibt es keine spezialisierten Versorgungsangebote.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach der Anzahl der Anträge auf Forschungsförderung im Bereich ME/CFS seit 2010, der Anzahl bewilligter Anträge, den aktuellen Forschungsprojekten der Landesregierung sowie der geplanten Unterstützung für die biomedizinische Forschung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat keine Anträge zur Forschung im Bereich ME/CFS erhalten. Es gibt derzeit keine spezifische Forschungsförderung für ME/CFS in Hessen. Die Landesregierung plant keine zusätzlichen Mittel für die biomedizinische und klinische Forschung zu ME/CFS und Long-COVID.
⚡ Einordnung
Die Freie Demokraten haben die Anfrage eingereicht. Die Landesregierung antwortet, dass es keine spezifische Forschungsförderung für ME/CFS gibt und dass die nächste Ausschreibung im LOEWE-Programm Ende 2022 erfolgen soll. Es wird darauf hingewiesen, dass die medizinische Ausbildung und Fortbildung in der Verantwortung der Universitäten und der Hessischen Landesärztekammer liegt.