❓ Elterngeld in Hessen: Folgen der langen Wartezeiten auf Auszahlung und Potential der Digitalisierung
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die langen Wartezeiten bei der Auszahlung von Elterngeld in Hessen und die Möglichkeiten der Digitalisierung zur Verbesserung des Prozesses. Es wird untersucht, wie diese Wartezeiten Familien finanziell belasten können und welche Maßnahmen die Landesregierung ergreift.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind junge Familien in Hessen, die Elterngeld beantragen, sowie die zuständigen Behörden, die die Anträge bearbeiten.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach den durchschnittlichen Bearbeitungszeiten von Elterngeldanträgen, der Einschätzung der Landesregierung zu den finanziellen Auswirkungen auf Familien und den Gründen für die Notwendigkeit von Unterschriften bei Onlineanträgen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Elterngeldanträge in 2022 bei 51 Kalendertagen liegt. Sie erkennt an, dass lange Bearbeitungszeiten zu finanziellen Engpässen führen können. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass Eltern auf die Antragstellung verzichten. Die digitale Übernahme von Daten wird bereits genutzt, jedoch ist eine vollständige Online-Einreichung aufgrund gesetzlicher Vorgaben noch nicht möglich.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller der Freien Demokraten äußern Bedenken über die langen Wartezeiten und deren Auswirkungen auf Familien. Die Landesregierung bestätigt die Bearbeitungszeiten und plant, die Digitalisierung des Antragsprozesses weiter voranzutreiben. Es wird auf die Notwendigkeit von Unterschriften verwiesen, die aktuell nicht digital ersetzt werden können.