Zurück zur Übersicht
HessenKleine AnfrageFreie Demokraten

❓ Konsequenzen der Landesregierung gegen steigenden Kokainkonsum in Frankfurt am Main

16. Juli 2026Dokument 21/4819 · WP 21Hessen
Yanki Pürsün
KokainkonsumFrankfurt am MainAbwasseranalyseDrogenpolitikPrävention
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage behandelt die Erkenntnisse einer Abwasseranalyse der Europäischen Drogenagentur (EUDA) vom März 2026, die Frankfurt am Main als Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Wert für Kokainrückstände unter den untersuchten deutschen Städten identifiziert hat. Die gemessene Menge der Kokainrückstände ist seit 2017 um fast 70 Prozent gestiegen. Die Abgeordnete Yanki Pürsün fragt die Landesregierung, welche Maßnahmen sie als Reaktion auf diese Entwicklung ergreift, besonders bezüglich Verfügbarkeit, Handel, Prävention und Hilfsangeboten. Sie kritisiert, dass die Landesregierung in bisherigen Antworten nicht konkret auf die Kokainverfügbarkeit eingegangen ist.

👥 Wer ist betroffen?

Bevölkerung und Bürger von Frankfurt am Main, besonders junge Menschen und Freizeitkonsumierende; Polizei und Strafverfolgungsbehörden; Sucht- und Drogenberatungsstellen; Landesregierung Hessen und ihre Behörden

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Abgeordnete stellt zehn konkrete Fragen: (1) Bewertung der EUDA-Analyseergeb­nisse, (2) Ursachen des Anstiegs seit 2017, (3) Anzahl polizeilich erfasster Rauschgiftdelikte mit Kokainbezug (2020–2025), (4) sichergestellte Kokainmengen (2020–2025), (5) vorliegende Erkenntnisse zur Verfügbarkeitsentwicklung seit 2020, (6) messbare Ziele zur Verringerung des Kokainkonsums, (7) zusätzliche Maßnahmen gegen Kokainhandel, (8) kokainspezifische Präventionsangebote für Freizeitkonsumierende, (9) Pläne für dauerhaftes Abwassermonitoring in hessischen Großstädten, (10) Kriterien für öffentliche Kommunikation zu Cannabis versus Kokain.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Konkrete Daten aus der EUDA-Abwasseranalyse: Frankfurt am Main weist den höchsten Pro-Kopf-Wert für Kokainrückstände unter den untersuchten deutschen Städten auf. Gegenüber 2017 stieg die Menge um fast 70 Prozent. Die Belastung zeigt sich über die gesamte Woche, mit erhöhten Werten am Wochenende. Probenorte: Abwasserreinigungsanlagen Sindlingen, Griesheim und Niederrad. Die Anfragende verweist auf die mangelnde Konkretheit der bisherigen Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 21/2495.

Quelle: Hessen, Dokument 21/4819, Wahlperiode 21, eingereicht 16. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.