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HessenKleine AnfrageAfD

❓ Soziale und ethische Auswirkungen grenzüberschreitender Leihmutterschaft

20. Juli 2026Dokument 21/4828 · WP 21Hessen
Volker Richter, Gerhard Bärsch, Arno Enners, Robert Lambrou
LeihmutterschaftEthikAusbeutungReproduktionsrechteGrenzüberschreitung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit den sozialen und ethischen Konsequenzen grenzüberschreitender Leihmutterschaften. Während Leihmutterschaft in Deutschland rechtlich verboten ist, nutzen Personen mit Wohnsitz in Deutschland (auch in Hessen) Leihmutterschaftsangebote im Ausland, besonders in Ländern wie der Ukraine. Die Anfrage untersucht, ob wirtschaftlich oder sozial benachteiligte Frauen durch finanzielle Anreize und persönliche Notlagen zur Übernahme einer Schwangerschaft bewogen werden, welche gesundheitlichen und psychosozialen Belastungen damit verbunden sind, und wie die Kommerzialisierung von Schwangerschaft und Geburt ethisch zu bewerten ist.

👥 Wer ist betroffen?

Leihmütter im Ausland (besonders in wirtschaftlich benachteiligten Ländern), Personen und Paare mit Wohnsitz in Hessen, die Leihmutterschaften im Ausland in Anspruch nehmen, durch Leihmutterschaft geborene Kinder mit Wohnsitz in Hessen, Vermittlungsagenturen und Beratungsstellen in Hessen, Landesregierung Hessen.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage richtet 10 konkrete Fragen an die Landesregierung: (1) Anzahl bekannter Fälle von im Ausland geborenen Kindern durch Leihmutterschaft seit 2020 mit Wohnsitz in Hessen; (2) Erkenntnisse über soziale und wirtschaftliche Lebensumstände von Leihmüttern; (3) Bewertung des Ausbeutungsrisikos für wirtschaftlich benachteiligte Frauen; (4) Gesundheitliche, psychische und soziale Belastungen für Leihmütter; (5) Kenntnisse über Vermittler mit Sitz in Hessen; (6) Beratungs- und Unterstützungsangebote in Hessen; (7) Sozialethische Bewertung kommerzieller Leihmutterschaft; (8) Bewertung der sozialen Ungleichheit beim Zugang; (9) Unterscheidung zwischen kommerzieller und altruistischer Leihmutterschaft; (10) Erforderliche Maßnahmen zum Schutz von vulnerablen Frauen und Kindern.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält ausschließlich die Fragestellung und Vorbemerkung. Die Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Die Anfrage dokumentiert die Bedenken der AfD-Fraktion zur möglichen Ausbeutung von Frauen in ärmeren Ländern, zu Gesundheitsrisiken, zur Kommerzialisierung von Schwangerschaft und zur sozialen Ungleichheit beim Zugang zu Leihmutterschaften.

Quelle: Hessen, Dokument 21/4828, Wahlperiode 21, eingereicht 20. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.