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HessenKleine AnfrageAfD

❓ Behördlicher Umgang in Hessen mit im Ausland durch Leihmutterschaft geborenen Kindern

21. Juli 2026Dokument 21/4834 · WP 21Hessen
Gerhard Bärsch, Volker Richter, Arno Enners, Robert Lambrou, Sandra Weegels, Anna Nguyen
LeihmutterschaftAbstammungsrechtKindschaftsrechtBehördenhandelnFamilienrecht
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Das Dokument befasst sich mit der rechtlichen und praktischen Situation von Kindern, die durch Leihmutterschaft im Ausland geboren wurden und deren Wunscheltern in Hessen ansässig sind. Da Leihmutterschaften in Deutschland grundsätzlich verboten sind, entstehen komplexe rechtliche Fragen zu Elternschaft, Aufenthaltsrecht und Staatsangehörigkeit, wenn diese Kinder in Hessen registriert werden sollen. Die Kleine Anfrage zielt darauf ab, die Herausforderungen zu klären, denen sich hessische Behörden (Standesämter, Jugendämter, Ausländerbehörden) in der Praxis gegenübersehen.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffene Gruppen sind: Wunscheltern mit Kinderwunsch, die Leihmutterschaft im Ausland in Anspruch nehmen; im Ausland durch Leihmutterschaft geborene Kinder; Leihmütter im Ausland; hessische Behörden und deren Mitarbeiter (Standesämter, Jugendämter, Ausländerbehörden, Justiz- und Verwaltungsbehörden); wirtschaftlich oder sozial benachteiligte Frauen; gleichgeschlechtliche Paare mit Kinderwunsch.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Kleine Anfrage stellt 10 konkrete Fragen an die hessische Landesregierung: (1) Welche spezialisierten Beratungsangebote der Jugendämter existieren? (2) Wie bewertet die Regierung die Vereinbarkeit von ausländischen Leihmutterschaften mit Menschenrechten? (3) Welche praktischen Herausforderungen entstehen und welche Handlungsempfehlungen liegen vor? (4) Welche Fortbildungsangebote für Behördenmitarbeiter existieren? (5) Wie bewertet die Regierung Reformüberlegungen zum Abstammungsrecht des Bundes? (6) Hat die Regierung bei Reformdialogen die Belange von Wunscheltern eingebracht? (7) Welche Informations- und Aufklärungsmaßnahmen für Bürger werden durchgeführt? (8) Welcher Präventionsbedarf besteht zum Schutz benachteiligter Frauen? (9) Sieht die Regierung die Notwendigkeit einer Position zu Familiengründung für gleichgeschlechtliche Paare? (10) Nach welchen ethischen Leitlinien bewertet die Regierung solche Fälle?

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält ausschließlich die Anfrage der AfD-Fraktion. Die Antwort der Hessischen Landesregierung liegt noch nicht vor.

Quelle: Hessen, Dokument 21/4834, Wahlperiode 21, eingereicht 21. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.