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HessenKleine Anfrage

❓ Cyberangriff auf Stadtverwaltung Wiesbaden: kommunale Cybersicherheit in Hessen

22. Juli 2026Dokument 21/4838 · WP 21Hessen
Maximilian Müger
CyberangriffDDoS-AttackeWiesbadenCybersicherheitKommunen
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Stadt Wiesbaden wurde am 16. Juli 2026 Ziel einer DDoS-Attacke, bei der städtische Onlinedienste und die Internetseite wiesbaden.de gestört waren. Diese Kleine Anfrage behandelt das Ausmaß des Angriffs, seine mögliche Herkunft sowie die allgemeine Cybersicherheitslage in hessischen Kommunen. Der Vorfall reiht sich in eine bundesweite Welle ähnlicher Attacken auf kommunale Infrastruktur ein und wird vor dem Hintergrund steigender Cyberangriffe auf hessische Verwaltungen analysiert.

👥 Wer ist betroffen?

Die Stadt Wiesbaden und ihre Stadtverwaltung; hessische Kommunen allgemein (insgesamt 41 Cyberangriffe auf hessische Kommunen seit 2024 gemeldet: 21 in 2024, 9 in 2025, 11 in 2026); Bürger und Unternehmen, die auf städtische Onlinedienste angewiesen sind.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Kleine Anfrage stellt zehn Fragen an die Landesregierung: Erkenntnisse zur Herkunft des Angriffs; betroffene städtische Dienste und Systeme; Rolle des CyberCompetenceCenter Hessen3C; Anzahl der bei Hessen3C gemeldeten Cyberangriffe seit 2024; Pläne zur Einführung einer Meldepflicht; konkrete Angebote des Aktionsprogramms Kommunale Cybersicherheit; Anzahl teilnehmender Kommunen; finanzielle Ausstattung des Programms; Zusammenhang mit anderen zeitgleichen Angriffen; geplante zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für Wiesbaden.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet: Die genaue Urheberschaft bleibt ungeklärt, die prorussische Gruppe 'NoName057(16)' hatte Wiesbaden als Ziel benannt. Betroffen waren hauptsächlich wiesbaden.de und zugehörige Onlineangebote; öffentliche E-Mail-Adressen und Telefonnummern wurden für Spam genutzt. Hessen3C unterstützte die Stadt bei Koordination mit Polizeibehörden und dem BSI sowie Beratung zu Schutzmaßnahmen. Gemeldete Cyberangriffe: 2024 21 Vorfälle, 2025 neun, 2026 elf. Das Aktionsprogramm Kommunale Cybersicherheit ist kostenfrei; seit 2016 nutzen es 413 Kommunen. Haushaltsjahr 2026: 1,75 Millionen Euro verfügbar. Ein Zusammenhang zu anderen zeitgleichen Angriffen ist nicht abschließend geklärt. Die Landesregierung prüft eine Meldepflicht, vertraut aber bislang auf freiwillige Zusammenarbeit.

Quelle: Hessen, Dokument 21/4838, Wahlperiode 21, eingereicht 22. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.