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HessenKleine Anfrage

❓ Kampfmittelräumdienst Hessen: Munitionsfunde, Einsätze und Personalausstattung

22. Juli 2026Dokument 21/4842 · WP 21Hessen
Maximilian Müger
KampfmittelräumdienstMunitionsfundeNiedrigwasserGewässerPersonalausstattung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage behandelt die Arbeit des Kampfmittelräumdienstes des Landes Hessen, der beim Regierungspräsidium Darmstadt angesiedelt ist. Anlass ist die wiederholte Freilegung von Weltkriegsmunition in hessischen Gewässern aufgrund anhaltend niedriger Wasserstände. Im Juli 2026 warnte der Dienst erneut vor freigelegten Objekten, und im Juni 2026 wurde eine Brandbombe aus der Fulda geborgen. Die Anfrage zielt darauf ab, umfassende Informationen über die Einsatzzahlen, Personalausstattung, Kosten und kampfmittelbelasteten Flächen des Dienstes zu erhalten.

👥 Wer ist betroffen?

Bevölkerung in Hessen, insbesondere Anwohnende in Gewässernähe; Landkreise und kreisfreie Städte (gehäuft in Südhessen); Feuerwehren bei der Brandbekämpfung auf kontaminierten Flächen; Kampfmittelräumdienst mit 7 Planstellen.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Zehn konkrete Fragen zur Dokumentation der Einsätze (2019-2026 nach Jahren), zu Gewässerfunden, Menge geborgener Kampfmittel, Personalausstattung (Planstellen und Besetzung), Ausgaben und Bundeserstattungen, zur Ausdehnung kampfmittelbelasteter Flächen, zu Sicherungsvorkehrungen bei Niedrigwasser und zur Ausrüstung der Feuerwehren.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung beantwortet alle Fragen mit konkreten Daten: Von 2019–2026 führte der Dienst zwischen 426 und 1.563 Einsätze pro Jahr durch; Gewässerfunde schwankten zwischen 3 und 11 pro Jahr. Insgesamt wurden zwischen 14 und 129 Tonnen Kampfmittel pro Jahr geborgen. Der Dienst hatte zum 1. Juli 2026 sieben Planstellen, davon eine vakant. Die Gesamtausgaben lagen zwischen 1,9 und 3,2 Millionen Euro jährlich; der Bund erstattete teilweise (z.B. 2019: 1,7 Mio. €, 2025: 1,3 Mio. €). Zu kampfmittelbelasteten Flächen liegen der Regierung keine statistischen Daten vor. Für Sicherungsmaßnahmen nutzt die Regierung Öffentlichkeitsarbeit; für Brandbekämpfung stehen spezialisierte Fahrzeuge und Geräte zur Verfügung.

Quelle: Hessen, Dokument 21/4842, Wahlperiode 21, eingereicht 22. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.