❓ Folgewirkungen der anhaltenden Unternehmensinsolvenzen für Wirtschaft, Beschäftigung und Landeshaushalt in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit den Folgen der Unternehmensinsolvenzwelle in Hessen. Sie bezieht sich auf eine vorherige Kleine Anfrage (Drs. 21/3323), in der die Landesregierung behauptet hatte, dass Insolvenzen keine systematischen Folgekosten für den Landeshaushalt verursachen. Der Fragesteller argumentiert, dass sich die wirtschaftliche Lage seither verschärft hat und besonders industrielle Kernbranchen, energieintensive Unternehmen und Automobilzulieferer betroffen sind.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffene sind: Unternehmen in Hessen (insbesondere industrielle Kern-, Energie- und Automobilzulieferbranchen), ihre Beschäftigten (drohender Arbeitsplatzverlust), kommunale Haushalte (Gewerbesteuerausfälle), und der Hessische Landeshaushalt insgesamt. Regionale Lieferketten und der Wirtschaftsstandort Hessen sind gefährdet.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller stellt zehn Fragen: (1) Hält die Regierung an ihrer Einschätzung fest, dass Insolvenzen keine Folgekosten verursachen? (2) Wie entwickelten sich Insolvenzen seit November 2025 nach Monaten, Branchen und Regionen? (3) Wie viele Beschäftigte waren seit 2021 betroffen? (4–5) Welche Branchen und Regionen zeigen überdurchschnittliche Insolvenzdynamik? (6) Wie viele insolvente Unternehmen hatten vorher Landesmittel? (7) Ergebnisse des HessenFonds-Programms? (8) Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen wurden umgesetzt? (9) Auswirkungen auf kommunale Haushalte? (10) Änderungen bei Monitoring-Systemen?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage selbst; die Antwort der Hessischen Landesregierung liegt noch nicht vor. Es werden zehn detaillierte Fragen mit konkreten statistischen Anforderungen aufgelistet, die die Regierung beantworten soll – differenziert nach Zeitraum, Branche, Region und Förderinstrument.