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HessenKleine AnfrageAfD

❓ Gruppenbasierte sexuelle Ausbeutung Minderjähriger durch Grooming Gangs in Hessen

27. Juli 2026Dokument 21/4866 · WP 21Hessen
Christian Rohde, Sandra Weegels, Pascal Schleich, Bernd Erich Vohl, Gerhard Bärsch, Volker Richter, Robert Lambrou, Arno Enners, Anna Nguyen
Grooming GangsSexuelle Ausbeutung MinderjährigerKinderschutzFrankfurter HauptbahnhofPrävention und Opferschutz
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Das Dokument ist eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zum Phänomen der Grooming Gangs in Hessen. Damit werden organisierte Gruppen von Tätern bezeichnet, die gezielt minderjährige oder besonders schutzbedürftige Opfer durch Manipulation und emotionale Abhängigkeit auf sexuellen Missbrauch und Ausbeutung vorbereiten. Der Begriff wurde vor allem durch systematische Fälle in Großbritannien bekannt, wo über Jahrzehnte minderjährige Mädchen durch mehrheitlich pakistanische Täter sexuelle Gewalt erlitten. Kürzlich wurden ähnliche Vorfälle am Nürnberger Hauptbahnhof bekannt. Die Anfrage zielt darauf, potenzielle ähnliche Phänomene in Hessen zu identifizieren, insbesondere an Bahnhöfen und in Innenstadtbereichen wie dem Frankfurter Hauptbahnhof.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffene Gruppen: minderjährige Mädchen und besonders schutzbedürftige Personen. Institutionen: Schulen, Jugendämter, Beratungsstellen, Polizei, Justizbehörden. Betroffene Orte: Frankfurter Hauptbahnhof und weitere hessische Bahnhöfe sowie bestimmte Innenstadtbereiche.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage stellt neun konkrete Fragen an die Landesregierung: (1) Erkenntnisse zu Grooming-Gang-Phänomenen im Umfeld hessischer Bahnhöfe und Innenstadtbereiche; (2) Potenzielle Problemlagen, die sich zu diesem Phänomen verdichten könnten; (3) Informationen zu Tatverdächtigen (Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Aufenthalts-/Schutzstatus, Vorstrafen, Tatörtlichkeit, Netzwerkstrukturen, Modus Operandi); (4) Informationen zu Geschädigten (Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, soziale Situation); (5) Rahmenbedingungen, die potenzielle Vorfälle begünstigen; (6) Maßnahmen der Sensibilisierung seit Bekantwerden systematischer Fälle; (7) Instruktionen für Schulen, Jugendämter und Beratungsstellen zur Früherkennung und Prävention; (8) Überlegungen zur Einrichtung einer Ermittlungskommission; (9) Erwägungen, sich bei der Innenministerkonferenz für ein spezifisches Bundeslage­bild zu Grooming Gangs einzusetzen.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält ausschließlich die neun Fragen der AfD-Fraktion; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Die Anfrage erfolgt ohne verfügbare Daten oder Antworten zur aktuellen Lage in Hessen.

Quelle: Hessen, Dokument 21/4866, Wahlperiode 21, eingereicht 27. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.