❓ Datenverfügbarkeit, Auswertungsstrukturen und Steuerungsverantwortung im hessischen Rettungsdienst
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage bezieht sich auf die Datenverfügbarkeit und Auswertungsstrukturen im hessischen Rettungsdienst. Hintergrund ist, dass die Landesregierung in früheren Antworten widersprechend aussagte: Erst behauptete sie, es gebe keine belastbaren landesweiten Statistiken zu minderdringlichen Einsätzen; später erklärte sie, die erforderlichen Daten seien vorhanden. Zwischenzeitlich ist das SaN-Projekt (sektorenübergreifende ambulante Notfallversorgung) in den Echtbetrieb übergegangen, und eine umfassende Novellierung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes wurde eingeleitet.
👥 Wer ist betroffen?
Träger des Rettungsdienstes, Integrierte Leitstellen, Leistungserbringer (Ambulanzen), Landesregierung Hessen, Patienten und die hessische Bevölkerung, die auf Rettungsdienste angewiesen sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller möchte zehn konkrete Fragen geklärt wissen: (1) Gründe für fehlende Zusammenführung der Daten; (2) Organisationseinheit mit Verantwortung; (3) Erkenntnisse aus dem SaN-Projekt; (4) erhobene Kennzahlen; (5) Einfluss auf die Gesetzesnovellierung; (6) bereits ausgewertete Daten zu Einsatzlagen; (7) Zeitpunkt und Form der Auswertungen; (8) geplante Maßnahmen zur Verbesserung der Datenverfügbarkeit; (9) Anforderungen an Datenqualität; (10) konkrete Entscheidungen basierend auf ausgewerteten Einsatzdaten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Es werden zehn detaillierte Kontrollfragen gestellt, die sich auf bestehende Widersprüchlichkeiten in früheren Regierungsaussagen beziehen. Das Dokument verweist auf das SaN-Projekt und die laufende Novellierung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes als Kontexte für die Nachfrage nach systematischer Datenauswertung.