❓ Drucksache 21/4908
📋 Worum geht es?
Das Dokument behandelt das Global Partnership Network (GPN), ein Kompetenzzentrum an der Universität Kassel, das sich nach eigener Darstellung mit internationalen Partnerschaften im Kontext nachhaltiger Entwicklung befasst. Die Fragesteller kritisieren, dass das GPN laut eigenen Angaben eine Grundlinie mit dem Satz "Der Norden steht in der Schuld" verfolgt und fordert, Gelder vom Norden in den Süden umzuverteilen. Außerdem soll es progressive Veränderungen, marginalisierte Menschen und Alternativen zu kapitalistischen, patriarchalischen und eurozentrischen Strukturen fördern. Die AfD-Fraktion fragt, wie vereinbar diese politische Ausrichtung mit dem wissenschaftlichen Anspruch auf Ergebnisoffenheit ist.
👥 Wer ist betroffen?
Universität Kassel, Landesregierung Hessen als Finanzier der Einrichtung, das Global Partnership Network und seine Mitarbeiter, sowie Forschung und Lehre in Hessen allgemein.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller stellen sieben konkrete Fragen: (1) Bewertung der wissenschaftlichen Bedeutung des GPN für Hessen; (2) Vereinbarkeit der politisch links geprägten Leitbilder mit wissenschaftlicher Ergebnisoffenheit; (3) Haltung der Landesregierung zu historischen kolonialen Strukturen in internationalen Partnerschaften; (4) Unterstützung der GPN-Forderung zur Umverteilung von Nord nach Süd; (5) Wissenschaftliche Erkenntnisse des GPN seit Gründung; (6) Tabellarische Aufstellung aller wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsberichte nach Jahren; (7) Tabellarische Aufstellung aller finanziellen Eigenmittel und Ressourcen von Universität und Land seit Gründung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Fragen der Fragesteller. Die Antworten der Landesregierung liegen noch nicht vor.