❓ Strategie für Rechenzentren und KI-Infrastruktur in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit der Strategie für Rechenzentren und KI-Infrastruktur in Hessen. Das Rhein-Main-Gebiet ist Kontinentaleuropas bedeutendster Rechenzentrumsstandort mit über einem Drittel der deutschen Rechenzentrumsleistung. Der stark wachsende Bedarf an Rechenleistung für künstliche Intelligenz führt zu höheren Anforderungen an verfügbare Flächen, Stromnetzkapazitäten, Energieversorgung und schnelle Genehmigungsverfahren. Die Landesregierung kündigte im September 2025 eine regionale Rechenzentrumsstrategie an und präsentierte im März 2026 Ergebnisse einer Arbeitsgruppe mit Maßnahmen wie ein Flächen- und Potenzialkataster, Genehmigungskoordination, Projekt-Pre-Check, Musterbebauungspläne und die Entwicklung einer Beispielregion außerhalb des Ballungsraums.
👥 Wer ist betroffen?
Rechenzentrumsbetreiber in Hessen und Deutschland; Energieversorger und Netzbetreiber; Kommunen und Stadtplaner im Rhein-Main-Gebiet und anderen hessischen Regionen; IT- und KI-Unternehmen; Landesregierung Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Abgeordnete Stirböck stellt zehn Fragen zur Rechenzentrumsstrategie: (1) Zeitpunkt der finalen 'Zukunftsagenda Rechenzentren Hessen', (2) Umsetzungsstand der angekündigten Maßnahmen, (3) Zeitplan für das landesweite Flächen- und Potenzialkataster, (4) Geeignete Standorte für größere Rechenzentren und Prüfung einer Beispielregion außerhalb Rhein-Main, (5) Verfügbare Netzanschlusskapazität im Rhein-Main-Gebiet, (6) Umfang unumgesetzter Netzanschlussbegehren mangels Kapazität, (7) Geplante Investitionen in Stromnetzausbau bis 2030, (8) Durchschnittliche Dauer von Genehmigungsverfahren 2023–2025, (9) Zeitplan für Genehmigungskoordination und standardisierte Musterverträge, (10) Konkrete Maßnahmen zur digitalen und technologischen Souveränität.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage des Abgeordneten; die Antworten der Landesregierung liegen nicht vor. Das Dokument dokumentiert jedoch die Ankündigungen der Landesregierung vom März 2026 zur 'Zukunftsagenda Rechenzentren Hessen', die ein landesweites Flächen- und Potenzialkataster, eine Genehmigungskoordination auf Landesebene, einen Projekt-Pre-Check, Musterbebauungspläne und standardisierte Musterverträge sowie die Entwicklung einer Beispielregion außerhalb des Ballungsraums Frankfurt/Rhein-Main vorsieht. Die finale Agenda sollte nach Abschluss der Ressortbeteiligung bis Ende Juni 2026 vorliegen.