❓ Attraktivität des Justizvollzugsdienstes in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage behandelt die Attraktivität des Justizvollzugsdienstes in Hessen als Arbeitgeber. Der Dienst steht unter erheblichem Druck: Bewerberzahlen gehen zurück, während die Anforderungen an Sicherheit, Professionalität und Belastbarkeit der Beschäftigten steigen. Diese Entwicklung gefährdet die Funktionsfähigkeit des Strafvollzugs.
👥 Wer ist betroffen?
Beschäftigte im hessischen Justizvollzugsdienst, potenzielle Bewerber für Ausbildungsplätze, Justizvollzugsanstalten in Hessen, und indirekt die Sicherheit des öffentlichen Strafvollzugs.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Abgeordnete Marion Schardt-Sauer fragt die Landesregierung zu zehn Punkten: (1) Entwicklung der Bewerbungszahlen der letzten zehn Jahre nach Jahr und Laufbahn, (2) Anzahl und Entwicklung der Ausbildungsplätze, (3) Abbruchquoten in der Ausbildung, (4) Ursachen dieser Abbrüche, (5) Abwanderung von Beschäftigten in andere Bereiche, (6) Bewertung der Ausbildungsbedingungen (Unterkunftskosten, Verpflegung, Ausstattung), (7) Wirkung der freien Heilfürsorge als Wahlmodell, (8) Maßnahmen zur beruflichen Entwicklung und Verbeamtung, (9) Gründe gegen Ruhegehaltsfähigkeit der Gitterzulage, (10) Weitere Schritte zur Positionierung des Dienstes als attraktiver Arbeitgeber.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage selbst; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.