📄 Datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung - Berichtsantrag zum Pilotprojekt
📋 Worum geht es?
Das Hessische Kultusministerium hat ein Pilotprojekt zur datengestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung angekündigt. 60 Schulen erproben ab dem Schuljahr 2026/2027 eine neue Methode, bei der Lehrkräfte mit individuellen Schülerdaten arbeiten und die Schulaufsicht mit aggregierten Daten für systemische Steuerung versorgt wird. Das Projekt konzentriert sich zunächst auf das Fach Mathematik und sieht fünf statt bisher zwei Lernstandserhebungen pro Schule vor.
👥 Wer ist betroffen?
60 Pilotschulen in Hessen, Lehrkräfte dieser Schulen, Schülerinnen und Schüler (besonders Klassen 3, 4, 5, 8 und 9), Schulaufsicht, Staatliche Schulämter, Schulleitungen, Schulaufsichtspersonal.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Grünen-Fraktion fordert den Kultusminister auf, im Kultuspolitischen Ausschuss über 30 konkrete Aspekte des Pilotprojekts zu berichten: darunter verbindliche Maßnahmen an allen Schulen, Schulnamen und Auswahl der 60 Pilotschulen, zusätzliche Ressourcen, Arten und Turnus der Datenerhebung, Qualifizierungsprogramme für Lehrkräfte und Schulaufsicht, wissenschaftliche Kooperationen, die Evaluation des Projekts sowie die geplante Ausweitung nach 2027.
🔎 Kernergebnisse
Das Dokument enthält nur den Berichtsantrag; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Das Dokument dokumentiert jedoch die Ankündigung der Landesregierung mit folgenden Fakten: 60 Schulen nehmen teil (30 seit Frühjahr 2026), Fokus auf Mathematik, fünf statt zwei Lernstandserhebungen (Klassen 3, 4, 5, 8, 9), digitale Diagnose- und Förderinstrumente (u.a. bettermarks), Qualifizierungsprogramme für Personal, wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten in Landau und Dortmund sowie dem Leibniz-Institut, Gesetzliche Verankerung seit 1. August 2026, Pilotphase bis Ende Schuljahr 2026/2027.