❓ Drucksache 21/4972
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit dem Kunstprojekt 'A Sky Full of Hope – Earthtime 1.78 Frankfurt' der Künstlerin Janet Echelman auf der Frankfurter Konstablerwache. Das Projekt ist Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und soll drei Jahre lang genutzt werden. Die Gesamtkosten betragen etwa 2,3 Millionen Euro. Das Land Hessen unterstützt die World Design Capital mit Landesmitteln (500.000 Euro in 2025 und fünf Millionen Euro in 2026). Das Hessische Ministerium des Innern genehmigte den Frankfurter Nachtragshaushalt 2025 am 30. September 2025, in dem Mittel für 'Innenstadtilluminierung anlässlich World Design Capital 2026' vorgesehen waren.
👥 Wer ist betroffen?
Die Bürger und Besucher Frankfurts (Nutzer des öffentlichen Raums), die Stadt Frankfurt am Main, das Land Hessen, das Hessische Ministerium des Innern, die Künstlerin Janet Echelman und beauftragte Unternehmen (technische Umsetzung).
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Kleine Anfrage stellt zehn konkrete Fragen: (1) Höhe der eingesetzten Landesmittel für das Projekt; (2) Welche Leistungen aus Landesmitteln finanziert wurden; (3) Zeitpunkt der erstmaligen Kenntnisnahme der Landesregierung vom konkreten Projekt; (4) Konkrete Maßnahme hinter der Budgetposition 'Innenstadtilluminierung' im Nachtragshaushalt 2025; (5) Kenntnisse des Ministeriums bei der Nachtragshausgenehmigung; (6) Finanzaufsichtliche Bewertung der Mittelverwendung; (7) Kenntnisse über das Vergabeverfahren für die Künstlerin; (8) Kenntnisse über das Vergabeverfahren für technische Umsetzung; (9) Kostenbestandteile der 2,3 Millionen Euro; (10) Messbare Kriterien zur Bewertung der Wirkung auf die Aufenthaltsqualität.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Der Fragesteller verweist auf einen Bericht des Hessischen Rundfunks, der besagt, dass die Aufträge ohne öffentlichen Wettbewerb vergeben wurden und die Stadt das Kunstwerk für drei Jahre mietet. Zudem wird auf eine frühere Kleine Anfrage (21/2660) vom Oktober 2025 verwiesen, in der die Landesregierung mitteilte, dass eine Zuordnung konkreter Kosten zu den Landesmitteln damals noch nicht möglich war.