❓ Open Data und freie Lizenzen bei digitalisiertem Kulturgut des Landes
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit der offenen Bereitstellung und Nachnutzbarkeit digitalisierter Kulturgüter in Hessen. Hintergrund ist, dass die Landesregierung bereits in einer früheren Anfrage erklärt hat, dass freie Lizenzen in Gedächtnisinstitutionen grundsätzlich sinnvoll sind. Mit neuen technischen Möglichkeiten, gestiegenen Erwartungen der Öffentlichkeit und dem Relaunch des Kulturportals LAGIS wird die Frage nach offenen Wissens- und Kulturdaten aktuell erneut vertieft behandelt. Die Anfrage zielt darauf ab, zu klären, unter welchen Bedingungen öffentlich finanzierte digitale Bestände (Metadaten, Abbildungen, Karten u.a.) offen zugänglich und rechtssicher weiterverwendbar sind.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffene Einrichtungen: landeseigene Museen, Archive, Bibliotheken und Portale in Hessen, insbesondere das Kulturportal LAGIS. Profiteure: Forscher, Schulen, Bürger bei der Geschichtsarbeit, Entwickler von digitalen Medienanwendungen sowie die Gesellschaft allgemein durch besseren Zugang zu kulturellem Wissen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt zehn konkrete Fragen: (1) Welche landeseigenen Einrichtungen stellen Kulturgüter unter freien Lizenzen bereit? (2) Welche Inhaltstypen werden mit freien Lizenzen versehen? (3) Welche Lizenzmodelle kommen zur Anwendung? (4) Welche rechtlichen oder organisatorischen Hürden sieht die Landesregierung? (5) Welche Rolle spielen freie Lizenzen bei LAGIS? (6) Welche Vorgaben/Empfehlungen macht die Landesregierung an ihre Kultureinrichtungen? (7) Welche Metadatenbestände sind maschinenlesbar und offen zugänglich? (8) Welche Maßnahmen zum Ausbau offener Schnittstellen sind geplant? (9) Wie wird der Interessenausgleich zwischen offener Nachnutzung, Urheberrecht und wirtschaftlichen Interessen hergestellt? (10) Welche konkreten Schritte bis Ende 2027 sind geplant?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Es werden zehn Fragen zur aktuellen Praxis und den zukünftigen Plänen bezüglich Open Data und freier Lizenzen bei digitalisiertem Kulturgut gestellt.