❓ Gesicherte Kraftwerksleistung in Hessen
📋 Worum geht es?
Hessens Strombedarf wächst stark durch die Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Wärmeversorgung sowie durch neue Rechenzentren. Wind- und Solarenergie können aufgrund ihrer Wetterabhängigkeit allein nicht ausreichen. Daher bleibt steuerbare und verlässlich verfügbare Kraftwerksleistung von besonderer Bedeutung. Der Netzentwicklungsplan sieht für 2037 zwischen 1,9 und 3,3 GW und für 2045 zwischen 3,7 und 5,2 GW Wasserstoffkraftwerksleistung vor. Die Landesregierung hat die Bedeutung von wasserstoffgerichteten Gaskraftwerken anerkannt.
👥 Wer ist betroffen?
Hessische Bevölkerung, Industrie, Rechenzentren und Energieversorgungsunternehmen sind betroffen, die auf zuverlässige Stromversorgung angewiesen sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
René Rock (FDP) stellt zehn Fragen zur Versorgungssicherheit: (1) Derzeit installierte steuerbare Kraftwerksleistung, (2) geplante Stilllegungen bis 2030, (3) geplante Stilllegungen bis 2037, (4) neue Kraftwerksprojekte in Planung/Genehmigung, (5) konkretisierte Inbetriebnahmepfade bis 2037, (6-7) Lückenanalyse zwischen verfügbarer und benötigter Leistung für 2037 und 2045, (8) maximale Importleistung aus dem Übertragungsnetz, (9) erforderliche zusätzliche Leistung bei ausbleibenden Neubauprojekten, (10) konkrete Maßnahmen zur Berücksichtigung hessischer Standorte bei zukünftigen Ausschreibungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Konkret erwähnt werden: das Heizkraftwerk West mit 62 MW elektrischer Leistung, geplante Wasserstoffkraftwerke von Uniper am Standort Staudinger und von RWE am Standort Biblis sowie mögliche Eigenkapazitäten von Rechenzentrumsbetreibern.