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HessenKleine AnfrageFDP

❓ Trinkwasserbrunnen als Hitzevorsorge: Bestand, Förderung und landesweite Transparenz in Hessen

18. August 2026Dokument 21/4990 · WP 21Hessen
Yanki Pürsün
TrinkwasserbrunnenHitzevorsorgeKlimaanpassungkommunale InfrastrukturFörderung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage beschäftigt sich mit öffentlich zugänglichen Trinkwasserbrunnen in Hessen als Maßnahme zur Hitzevorsorge. Langanhaltende Hitzeperioden stellen insbesondere für ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen ein gesundheitliches Risiko dar. Das Land Hessen hat daher einen Hessischen Hitzeaktionsplan aufgelegt und fördert öffentliche Trinkbrunnen als Klimaanpassungsmaßnahme mit bis zu 10.000 Euro pro Anlage (seit April 2026). Die Betriebskosten werden jedoch nicht gefördert. Die Anfrage kritisiert, dass es bislang keine landesweite Übersicht über Bestand, Verteilung und Versorgungsdichte dieser Brunnen gibt, obwohl dies für eine wirksame Klimaanpassung wichtig wäre.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffene Bevölkerungsgruppen: ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen (durch Hitzewellen gefährdet). Betroffene Institutionen: hessische Kommunen und Städte (als Träger und Betreiber von Brunnenanlagen), Landesregierung (Förderprogramm und Hitzeaktionsplan), Hessisches Landesamt für Gesundheit und Pflege (überwacht Sterbefalldaten).

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die FDP stellt zehn konkrete Fragen an die Landesregierung: (1) Wie viele öffentliche Trinkwasserbrunnen sind zum 1. August 2026 bekannt? (2) Wie verteilen sie sich auf die hessischen Kommunen? (3) Wie viele Förderanträge wurden seit 1. Januar 2024 gestellt? (4) Wie viele wurden bewilligt? (5) Wie hoch ist das bewilligte Fördervolumen? (6) Wie viele Kommunen haben einen kommunalen Hitzeaktionsplan? (7) Welche Erkenntnisse gibt es zur hitzebedingten Übersterblichkeit im Sommer 2026? (8) Welche Gründe sprechen gegen eine Förderung laufender Betriebskosten? (9) Plant die Landesregierung ein öffentlich zugängliches landesweites Register? (10) Plant sie eine landesweite Zielgröße für die Versorgungsdichte?

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Regierung liegt noch nicht vor. Das Dokument belegt jedoch mit konkreten Beispielen: Frankfurt am Main hatte im März 2026 insgesamt 26 Trinkbrunnen, drei weitere befanden sich im Bau oder in technischer Ertüchtigung. Frankfurt erhielt Förderung für 16 zusätzliche Brunnen. Das Förderungsprogramm wurde im April 2026 veröffentlicht und sieht bis zu 10.000 Euro Förderung pro Anlage vor, nicht aber die laufenden Betriebskosten.

Quelle: Hessen, Dokument 21/4990, Wahlperiode 21, eingereicht 18. August 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.