❓ Drucksache 21/5033
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage behandelt die außerklinische Reanimationsversorgung in Hessen. Sie bezieht sich auf Daten des Deutschen Reanimationsregisters von 2025, das zeigt, dass bundesweit täglich etwa 350 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses erleiden und im Jahr 2025 rund 65.000 Personen durch den Rettungsdienst reanimiert wurden. Die Fragesteller argumentieren, dass eine frühzeitige Reanimation und eine leistungsfähige rettungsdienstliche Versorgung wesentliche Bestandteile der Rettungskette sind und möchten die Entwicklung dieser Versorgung in Hessen durch längerfristige Betrachtungen analysieren.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffene sind Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillständen außerhalb von Krankenhäusern in Hessen, die Rettungsdienste und das hessische Gesundheitssystem. Ebenfalls betroffen sind Laienhelfer, die vor Eintreffen des Rettungsdienstes Reanimationsmaßnahmen durchführen könnten, sowie die Bevölkerung insgesamt im Hinblick auf die Qualität der Notfallversorgung.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fordern von der Landesregierung für den Zeitraum 2015 bis 2025 Daten zu: (1) Anzahl erfasster außerklinischer Herz-Kreislauf-Stillstände, (2) Zahl eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen, (3) Patienten mit wiederhergestelltem Spontankreislauf, (4) Überlebensrate bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus, (5) Verteilung nach Altersgruppen und Geschlecht, (6) Laienhilfe vor Rettungsdiensteintreffen, (7) Einsatz automatisierter externer Defibrillatoren, (8) durchschnittliche Eintreffzeiten des Rettungsdienstes, und (9) Datenquellen der Landesregierung für diese Erhebungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage selbst; die Antworten der hessischen Landesregierung liegen noch nicht vor. Die Vorbemerkung der Fragesteller zitiert bundesweite Daten des Deutschen Reanimationsregisters 2025: täglich etwa 350 Herz-Kreislauf-Stillstände bundesweit außerhalb von Krankenhäusern und insgesamt 65.000 Reanimationen im Jahr 2025.