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HessenGesetzentwurfCDUSPD

⚖️ Drucksache 21/5070

25. August 2026Dokument 21/5070 · WP 21Hessen
LehrkräftebildungVorbereitungsdienstSchulreformKünstliche IntelligenzAusbildungsmodernisierung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Der Gesetzentwurf der CDU- und SPD-Fraktionen reformiert die zweite Phase der Lehrkräfteausbildung in Hessen. Die Reform modernisiert die pädagogische Ausbildung angehender Lehrkräfte und zielt darauf ab, diese praxisorientierter, individueller und zeitgemäßer zu gestalten. Der Entwurf adressiert mehrere Probleme der bisherigen Ausbildung und reagiert auf gesellschaftliche Veränderungen wie die Integration von Künstlicher Intelligenz in den Unterricht.

👥 Wer ist betroffen?

Lehrkräfte im pädagogischen Vorbereitungsdienst, Studierenden des Lehramts, Schulen als Ausbildungsstätten, Seminare und die Hessische Lehrkräfteakademie, zukünftige Schülerinnen und Schüler (durch verbesserte Lehrkräftequalifikation).

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Gesetzentwurf schlägt folgende konkrete Maßnahmen vor: (1) Verkürzung des Vorbereitungsdienstes von 21 auf 18 Monate; (2) Umstellung von Modulstruktur auf durchgehende Ausbildungsbänder mit verbindlichen Inhalten und Wahlpflichtbausteinen; (3) Reduzierung der bewerteten Unterrichtsbesuche von 12–14 auf 8 (plus optional 2 unbewertete); (4) Erhöhung des eigenverantwortlichen Unterrichts; (5) Steigerung des Gewichts des Schulgutachtens von 7,5 % auf 25 % in der Zweiten Staatsprüfung; (6) gesetzliche Verankerung des Entwicklungsgesprächs; (7) Integration von Querschnittsthemen (Schulrecht, Werte- und Demokratiebildung, Nachhaltigkeit, Medienbildung, KI, berufliche Orientierung, Kinder- und Jugendschutz, psychische Gesundheit, Inklusion); (8) Optimierung der Grundschullehramt-Prüfung durch einen vorgezogenen praktischen Prüfungsunterrichtsbesuch.

🔎 Konkrete Inhalte

Das Dokument enthält einen detaillierten Gesetzentwurf mit konkreten Änderungen des Hessischen Lehrkräftebildungsgesetzes und einer Durchführungsverordnung. Problemanalyse: Hessen hat mit 21 Monaten den längsten Vorbereitungsdienst aller Bundesländer (Vergleich: 18 Monate anderswo), was ein Wettbewerbsnachteil ist. Die Zahl der bewerteten Unterrichtsbesuche (12–14) ist deutschlandweit am höchsten und führt zu hoher Belastung. Das Schulgutachten zählt mit nur 7,5 % zu wenig in die Prüfungsnote. Gesellschaftliche Herausforderungen wie KI, psychische Gesundheit und heterogene Lerngruppen sind nicht ausreichend verankert. Erwartete Wirkungen: Frühere Befähigung zu vollständiger Lehrtätigkeit, Erwerb der Besoldungsgruppe A13 bereits nach 18 Monaten, verbesserte Wettbewerbsfähigkeit Hessens, stärkere Praxisorientierung und individuelle Förderung. Finanzielle Auswirkungen: keine.

Quelle: Hessen, Dokument 21/5070, Wahlperiode 21, eingereicht 25. August 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.