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HessenAntragCDUSPD

📝 Erfolgreiche Ansätze gegen Wohnungs- und Obdachlosigkeit erproben und ausbauen – koordinierte Armutsprävention für Hessen

25. August 2026Dokument 21/5071 · WP 21Hessen
Ines Claus, Tobias Eckert
WohnungslosigkeitArmutspräventionModellprojekteHousing Firstvulnerable Gruppen
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Der Entschließungsantrag der CDU- und SPD-Fraktionen würdigt die Anstrengungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Grundlage ist die GISS-Studie, die zeigt, dass neben offiziell erfassten Wohnungslosen auch verdeckte Wohnungslosigkeit und Straßenobdachlosigkeit sowie drohende Wohnungslosigkeit ein großes Problem darstellen. Der Antrag unterstützt den Einsatz von innovativen Modellprojekten und eine stärkere Koordinierung der Armutsprävention als Mittel zur wirksamen Bekämpfung dieser Probleme.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffene Gruppen sind wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Hessen, insbesondere junge Volljährige, Frauen, Familien und Menschen mit multiplen Problemlagen. Besondere Aufmerksamkeit gilt Frauen nach Aufenthalten in Frauenhäusern. Geografisch sind sowohl städtische als auch ländlich geprägte Regionen betroffen, wobei die Modellprojekte in beiden Gebieten umgesetzt werden.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Förderung von Modellprojekten mit 6,1 Millionen Euro für 2026–2028. Diese umfassen: Fachstellen zur Wohnraumsicherung, Housing-First-Projekte, Schnittstellenmanagement sowie spezielle Angebote für wohnungslose Frauen. Die Initiative 'Wohnen nach dem Frauenhaus' erhält mindestens 16 Millionen Euro im Jahr 2026. Zusätzlich wird die Schaffung einer Koordinierungsstelle für Armutsprävention gefordert, um Maßnahmen effizient zu bündeln und die EU-Anti-Armutsstrategie umzusetzen.

🔎 Konkrete Inhalte

Zum 31. Januar 2025 waren 29.035 Menschen in Hessen offiziell wegen Wohnungslosigkeit untergebracht; die tatsächliche Zahl liegt höher. Die GISS-Studie identifiziert Handlungsbedarfe bei Wohnraumsicherung, Prävention und Zusammenarbeit der beteiligten Akteure. Die geplanten Modellprojekte verfolgen innovative, regional angepasste Lösungsansätze mit Fokus auf präventive Wohnraumsicherung, Wohnraumvermittlung und passgenaue Hilfen. Die Hessische Fachkonferenz Wohnungslosenhilfe (HFKW) wird als besonders bedeutsam für die Umsetzung erachtet.

Quelle: Hessen, Dokument 21/5071, Wahlperiode 21, eingereicht 25. August 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.