❓ Präventionsmaßnahmen gegen Vaping bei Kindern und Jugendlichen in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit Präventionsmaßnahmen gegen die zunehmende Nutzung von Vapes (E-Zigaretten) unter Kindern und Jugendlichen in Hessen. Besonders Einweg-Vapes mit bunten Designs und vielfältigen Geschmacksrichtungen sprechen gezielt junge Menschen an. Nikotinhaltige Vapes bergen erhebliche Gesundheitsrisiken, doch auch nikotinfreie Produkte sind nicht unbedenklich. Bei Kindern und Jugendlichen in der Entwicklungsphase kann der Konsum zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Suchtverhalten und langfristiger Nikotinabhängigkeit führen. Die hessische Gesundheitsministerin hat gemeinsam mit dem Bundesbeauftragten für Sucht- und Drogenfragen vor diesen Risiken gewarnt. Hessen hat sich auch auf der 99. Gesundheitsministerkonferenz für stärkeren Jugendschutz bei E-Zigaretten eingesetzt.
👥 Wer ist betroffen?
Kinder und Jugendliche in Hessen, Schulen, Lehrkräfte und die Hessische Lehrkräfteakademie, Kultus- und Gesundheitsministerium, Lungenfachkliniken, pneumologische Zentren, Universitätskliniken, Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V., schulische Suchtpräventionskonzepte
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage richtet 10 konkrete Fragen an die Landesregierung: (1) Kooperationen zwischen Ministerien und externen Partnern zur Prävention; (2) verfügbare Daten zur Vaping-Nutzung durch Kinder und Jugendliche; (3) Fortbildungen zum Thema seit 2024 bei der Lehrkräfteakademie; (4) curriculare Verankerung der Aufklärung über Vaping-Gesundheitsschäden; (5) Absolvierung des Präventionsworkshops "Vape Check" seit Mai 2026; (6) Umfang des Vaping-Themas in schulischen Suchtpräventionskonzepten; (7) Pläne für Neuauflage der Handreichung "Suchtprävention in der Schule" von 2023; (8) bisherige Maßnahmen im Landesprogramm "Schule und Gesundheit"; (9) weitere Aufklärungsmaßnahmen seit 2024; (10) Konsequenzen aus der Forderung nach stärkerem Jugendschutz
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen. Die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Die Fragesteller dokumentieren ihre Sicht auf ein wachsendes Gesundheitsrisiko und fordern systematische Informationen über Präventionsmaßnahmen, Datenerfassung zur Nutzung, Fortbildungsangebote, curriculare Integration und Neufassungen von Präventionshandreichungen.