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HessenKleine AnfrageFreie Demokraten

❓ Resilienz des Frankfurter Osthafens bei Niedrigwasser

26. August 2026Dokument 21/5090 · WP 21Hessen
Yanki Pürsün
Frankfurter OsthafenNiedrigwasserBinnenschifffahrtTransportlogistikInfrastruktur
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Der Frankfurter Osthafen ist ein wichtiger trimodaler Umschlag- und Gewerbestandort für die Versorgung des Rhein-Main-Gebiets. Im Sommer 2026 führte extreme Niedrigwasserlage zu erheblichen Problemen: Am 20. August 2026 befanden sich keine Frachtschiffe mehr im Osthafenbecken, was ein Vertreter von Contargo als extremste Niedrigwasserlage seiner 29-jährigen Berufserfahrung bezeichnete. Erwartete Güterzüge aus Hamburg fielen aus. Dies führte zu steigenden Transportkosten, belasteten Lieferketten und Investitionsbedarf bei der Verkehrsinfrastruktur.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffene sind Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet, die auf Binnenschifffahrt und trimodale Logistik angewiesen sind, insbesondere der Frankfurter Osthafen selbst, Logistik- und Hafenunternehmen wie Contargo, die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, die Gemeinschaft Frankfurter Hafenanlieger sowie Transportunternehmen und Industriebetriebe in der Region.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Kleine Anfrage stellt zehn Fragen an die Landesregierung: (1) Erkenntnisse zu wirtschaftlichen Schäden hessischer Unternehmen; (2) Auswirkungen auf Umschlagmengen des Osthafens; (3) verfügbare Schienenkapazitäten für Ersatzverkehre; (4) Engpässe im hessischen Schienennetz; (5) verfügbare Straßentransportkapazitäten; (6) Bewertung der bisherigen Lkw-Fahrverbot-Ausnahmen; (7) Vorsorgemaßnahmen für künftige Niedrigwasserperioden; (8) Investitionsprojekte für flexible Umschlagkapazitäten; (9) landespolitische Möglichkeiten zur langfristigen Sicherung des Osthafens; (10) Anliegen Hessens für die bundesweite Task Force 'Niedrigwasser'.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage selbst; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Dokumentierte Fakten: Am 20. August 2026 keine Frachtschiffe im Osthafenbecken; extremste Niedrigwasserlage nach 29 Jahren Erfahrung bei Contargo; Ausfall erwarteter Güterzüge aus Hamburg; Warnung der Industrie- und Handelskammer sowie Hafenanliegern bereits im August vor steigenden Kosten und belasteten Lieferketten; Bestätigung durch das Hessische Wirtschaftsministerium, dass zusätzliche Schienenkapazitäten derzeit begrenzt verfügbar sind; kurzfristige Maßnahme: Befreiung niedrigwasserbedingter Lkw-Ersatzverkehre vom Sonntags- und Feiertagsfahrverbot (befristet bis 31. August 2026).

Quelle: Hessen, Dokument 21/5090, Wahlperiode 21, eingereicht 26. August 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.