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HessenKleine AnfrageBündnis 90/Die Grünen

❓ Wasserknappheit in Hessen

27. August 2026Dokument 21/5097 · WP 21Hessen
Martina Feldmayer, Hans-Jürgen Müller, Vanessa Gronemann
WasserknappheitGrundwasserTrinkwasserversorgungKlimaanpassungKommunale Wasserkonzepte
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Der Juli 2026 war einer der niederschlagsärmsten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Hessen. Mehrere hessische Kommunen erleben eine Anspannung der Trinkwasserversorgung, die zur Ausrufung von Warnstufen (Wasserampel auf Rot) oder zur Verhängung von Verwendungsbeschränkungen geführt hat. Die Grundwasserstände an einem Großteil der hessischen Messstellen liegen dramatisch unter den Werten der Vorjahre. Die Förderung kommunaler Wasserkonzepte lief zum 31. Dezember 2023 aus; über 60 Prozent der hessischen Kommunen verfügen bislang über kein solches Konzept.

👥 Wer ist betroffen?

Kommunen und Landkreise in Hessen, insbesondere Gemeinden im ländlichen Raum; Versorger und Nutzer von Trinkwasser; Waldbesitzer und Forstwirtschaft; private und kommunale Wasserwirtschaft.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Kleine Anfrage stellt 9 Fragen zur aktuellen Wasserkrise: 1) Welche Maßnahmen wurden in welchen Kommunen und Landkreisen ergriffen? 2) Welche Möglichkeiten haben Kommunen zur Regelung sparsamen Wassergebrauchs? 3) Sieht die Landesregierung Handlungsbedarf bei administrativer, technischer oder finanzieller Unterstützung? 4) Zeitplan für künftige Unterstützung kommunaler Wasserkonzepte? 5) Sachstand der Evaluation bisheriger Wasserkonzepte und Regelförderung? 6) Finanzvolumen im Landeshaushalt 2026 für Wasserwirtschaft und Klimaanpassung? 7) Umsetzungsstand des Zukunftsplans Wasser mit Einzelauflistung? 8) Finanzmittel für Wasserrückhalt im Wald 2024-2026? 9) Begründung für den Verzicht auf Förderung zum Wasserrückhalt in Körperschafts- und Privatwald?

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage der Grünen-Fraktion; die Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Die Anfrage verweist auf relevante Drucksachen (21/4090, 21/2649) und kritisiert die Begründung der Landesregierung für den Verzicht auf eigene Fördermittel zum Wasserrückhalt im Wald, da das Bundesprogramm weder speziell auf Wasserrückhalt abzielt noch alle förderfähigen Flächen berücksichtigt. Rund 160 Städte und Gemeinden hatten Mittel für Wasserkonzepte in Anspruch genommen.

Quelle: Hessen, Dokument 21/5097, Wahlperiode 21, eingereicht 27. August 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.