📄 Innovationsland Hessen – Umsetzung der Hightech Agenda Deutschland
📋 Worum geht es?
Der Antrag ist ein parteienübergreifendes Bekenntnis der CDU- und SPD-Fraktionen zur Unterstützung der Hightech Agenda Deutschland (HTAD), einer Bundesinitiative zur Stärkung von Deutschlands Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Die HTAD konzentriert sich auf sechs Schlüsseltechnologien (Künstliche Intelligenz, Quantentechnologie, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusion und klimaneutrale Energieerzeugung) sowie fünf strategische Forschungsfelder. Der Antrag würdigt die strategische Forschungs- und Innovationsförderung der Landesregierung durch Programme wie LOEWE und EFRE-Programme.
👥 Wer ist betroffen?
Wissenschafts- und Innovationseinrichtungen in Hessen (TU Darmstadt, GSI Helmholtzzentrum, Focused Energy Start-up), Verteidigungsindustrie (insbesondere Rheinmetall), Region Nordhessen/Kassel, Arbeitsmarkt und Fachkräfte in Forschung und Industrie, Bürgerinnen und Bürger durch entstehende Arbeitsplätze und technologische Entwicklungen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Antrag fordert keine neuen Maßnahmen, sondern würdigt bisherige Anstrengungen der Landesregierung: Unterstützung der kontinuierlichen Forschungs- und Innovationsförderung, Weiterentwicklung des FusionsCampus Biblis und der Fusionsforschungsallianz, Ausweitung der hessischen Fusionsforschung zum nationalen Leitstandort, Aufbau des Defence Hub Nordhessen zur Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungsforschung, Unterstützung der Inverstionen von Rheinmetall in Kassel, Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften als Ausgleich zu technologischen Innovationen.
🔎 Konkrete Inhalte
Hessen ist in den HTAD-Themenfeldern sehr stark aufgestellt. Besondere Erfolge: Der Laserfusions-Hub wird seinen Sitz in Hessen haben, getragen von Focused Energy (TU-Darmstadt-Start-up), GSI Helmholtzzentrum und TU Darmstadt. Die Hub-Governance wird mit 30 Millionen Euro vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert; der Bund stellt insgesamt über 2 Milliarden Euro für die drei Fusions-Hubs bereit. Für den Defence Hub Nordhessen investiert Rheinmetall einen dreistelligen Millionenbetrag in Werke in Kassel und den Kassel Airport; die Landesregierung unterstützt mit zweistelligem Millionenbetrag. Der Hub umfasst ein Rheinmetall-Werk, Central Logistics & Training Hub und Drohnentestzentrum und soll perspektivisch über 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.