❓ Bedarfsgerechte Erziehungsberatung für Familien in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Anfrage behandelt die Situation der Erziehungsberatungsstellen in Hessen. Diese sind niedrigschwellige Anlaufstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern bei Erziehungsfragen, familiären Konflikten und persönlichen Belastungen. Laut Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung verfügten rund 70 Beratungsstellen 2020 über 240 Vollzeitäquivalente. Träger berichten seit 2023 von stark gestiegenen Fallzahlen, erheblichen Wartezeiten und wachsenden Personalkosten. Fehlende Therapieplätze führen zu zusätzlichen Anfragen bei den Beratungsstellen.
👥 Wer ist betroffen?
Kinder und Jugendliche, Eltern und Familien, etwa 70 Erziehungsberatungsstellen in Hessen, freie Träger der Erziehungsberatung, kommunale Jugendhilfeträger.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Abgeordnete stellt 10 Fragen zur Lage der Erziehungsberatung: Anzahl der Beratungsstellen und Vollzeitäquivalente zum 31.12.2025; Entwicklung der Vollzeitäquivalente seit 2020; Anzahl Beratungsfälle seit 2020; durchschnittliche Wartezeiten 2025; regionale Unterschiede der Personalausstattung; erforderliche Bemessungsgrundlage für bedarfsgerechte Ausstattung; bereitgestellte Landesmittel seit 2020; Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung freier Träger; Zeitpunkt für Vorlage eines landesweiten Konzepts zur Weiterentwicklung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Das Fragenteil führt folgende Daten an: rund 70 Erziehungsberatungsstellen in Hessen; 240 Vollzeitäquivalente zum 31.12.2020; Rückgang von 22 Vollzeitäquivalenten seit 2010; durchschnittlich 4.180 Kinder/Jugendliche pro Vollzeitstelle (2020); steigende Fallzahlen und Wartezeiten seit 2023; 84.120 Hilfen für junge Menschen in Hessen 2024 (5,9% Anstieg zu 2023).