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HessenKleine AnfrageBündnis 90/Die Grünen

❓ Anpassung der Trassenpreise im Schienenverkehr

16. September 2026Dokument 21/5190 · WP 21Hessen
Katy Walther, Kaya Kinkel, Jürgen Frömmrich
TrassenpreiseSchienenverkehrSPNVFinanzierungBundesnetzagentur
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Bundesnetzagentur hat im Sommer 2026 die Trassenpreise für den Schienenverkehr angepasst. Dies folgte einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zum Preisdeckel. Dadurch entstehen deutschlandweit Mehrbelastungen von insgesamt 400 Millionen Euro für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Betreiber von Nah- und Regionalverkehrszügen sowie die verantwortlichen Kommunen stehen dadurch vor erheblichen Finanzierungsproblemen. Die Fraktion der Grünen befürchtet Angebotskürungen, schlechtere Takte und sinkende Qualität.

👥 Wer ist betroffen?

Betreiber von Nah- und Regionalverkehrszügen in Hessen, hessische Kommunen und Verkehrsverbünde, Fahrgäste des Schienenpersonennahverkehrs in Hessen

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Grünen-Fraktion stellt der Landesregierung zehn Fragen: (1) Welche Folgen erwartet die Landesregierung für den SPNV in Hessen? (2) Wann werden diese Folgen spürbar? (3) Wird die Finanzierungsvereinbarung mit Verkehrsverbünden aufgestockt? (4) Wird die Bundesregierung die Regionalisierungsmittel erhöhen? (5) Wie sollte ein angemessenes Trassenpreissystem aussehen? (6) Welche Eckdaten der Preisreform wird die Landesregierung dem Bund gegenüber vertreten? (7) In welchen Gremien mit der Bundesnetzagentur oder Bundesregierung waren Landesvertreter beteiligt (mit Datum und Namen)? (8) Wie hat sich die Landesregierung positioniert und welche eigenen Initiativen wurden eingeleitet? (9) Wie kann verhindert werden, dass Ticketpreise steigen oder das Angebot sinkt? (10) Hält die Landesregierung an ihrer Position fest, keine zusätzlichen Landesmittel für das Deutschlandticket bereitzustellen?

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält ausschließlich die Anfrage der Grünen-Fraktion. Die Antwort der hessischen Landesregierung liegt noch nicht vor. Das Dokument belegt, dass deutschlandweit mit Mehrbelastungen von insgesamt 400 Millionen Euro zu rechnen ist und warnt vor drohenden Angebotskürungen und Qualitätsverschlechterungen.

Quelle: Hessen, Dokument 21/5190, Wahlperiode 21, eingereicht 16. September 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.