Zurück zur Übersicht
HessenKleine AnfrageBündnis 90/Die Grünen

❓ Sprengstoffexplosionen im Rhein-Main-Gebiet und Verbindungen zu organisierter Kriminalität

17. September 2026Dokument 21/5207 · WP 21Hessen
Miriam Dahlke, Andreas Ewald, Martina Feldmayer, Mirjam Glanz, Vanessa Gronemann, Marcus Bocklet
SprengstoffexplosionenViolence as a Service (VaaS)Organisierte KriminalitätRhein-Main-RegionErmittlungskoordination
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage behandelt eine Serie von Sprengstoffexplosionen und Brandanschlägen, die seit dem 13. September 2026 in der Rhein-Main-Region stattgefunden haben, insbesondere in Frankfurt am Main. Betroffene Orte sind unter anderem ein Kiosk in Frankfurt-Sachsenhausen, ein Mehrfamilienhaus in Frankfurt-Bockenheim und Gewerbebetriebe auf der Berger Straße und der Zeil. Vergleichbare Vorfälle wurden auch in Offenbach bekannt. Die Anfragenden verdächtigen einen Zusammenhang mit dem Phänomen 'Violence as a Service' (VaaS), bei dem organisierte Kriminelle Gewalt als Dienstleistung anbieten. Bereits 2025 registrierten hessische Sicherheitsbehörden mehrere schwere Gewalttaten dieser Art, woraufhin das Landeskriminalamt eine spezielle Task Force zur Bekämpfung dieses Phänomens einrichtete.

👥 Wer ist betroffen?

Bewohner und Gewerbetreibende in Frankfurt-Sachsenhausen, Frankfurt-Bockenheim und anderen Stadtteilen sowie in Offenbach; Hessische Sicherheitsbehörden (Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Hessisches Landeskriminalamt); potentiell Minderjährige und junge Erwachsene, die für Straftaten rekrutiert werden könnten.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Kleine Anfrage stellt der Landesregierung zehn Fragen: (1) Erkenntnisse zu den Sprengstoffexplosionen seit 13. September 2026; (2) Anhaltspunkte für Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten; (3) Erkenntnisse zur Zuordnung zu Organisierter Kriminalität oder VaaS; (4) Erkenntnisse zu Tatmotiven, Auftraggeber-Strukturen und Hintergründen; (5) Maßnahmen der Polizeipräsidien und Sicherheitsbehörden; (6) Form der präsidiumsübergreifenden Koordinierung der Ermittlungen; (7) Zusammenarbeit mit anderen Ländern, Bundes- und europäischen Behörden; (8) Statistik über VaaS-Straftaten (nach Jahr, Polizeipräsidium, Deliktsart); (9) Erkenntnisse zu Alter, Rekrutierungswegen und digitalen Plattformen von Tatverdächtigen; (10) Zusätzliche präventive Maßnahmen gegen VaaS und Rekrutierung von Minderjährigen.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält ausschließlich die Anfrage der Abgeordneten; die Antwort der Landesregierung liegt nicht vor. Die Anfragenden belegen ihre Besorgnis durch die Aufzählung konkreter Explosionen und Brandanschläge seit dem 13. September 2026 an verschiedenen Orten in Frankfurt und Offenbach. Sie weisen auf die bereits 2025 registrierten VaaS-Straftaten hin und erwähnen die Einrichtung einer Task Force beim Hessischen Landeskriminalamt zur Bekämpfung dieses Phänomens.

Quelle: Hessen, Dokument 21/5207, Wahlperiode 21, eingereicht 17. September 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.