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HessenKleine Anfrage

❓ Drucksache 21/5373

15. Oktober 2026Dokument 21/5373 · WP 21Hessen
Sascha Herr
KerosinversorgungFlughafen FrankfurtKRITISPipelinezufuhrBinnenschifffahrt
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage bezieht sich auf Berichte vom 14. Oktober 2026, wonach die Lufthansa ihre Piloten angewiesen habe, an anderen Flughäfen zusätzlich Kerosin aufzunehmen, um die Versorgung am Flughafen Frankfurt zu entlasten. Als Gründe werden laut Fragesteller eingeschränkte Liefermöglichkeiten per Schiff infolge niedriger Rheinpegel sowie Beschränkungen bei Pipeline-Zuleitungen genannt. Der Fragesteller verweist zudem darauf, dass die Landesregierung im September 2026 mitgeteilt habe, interne Risikoanalysen für KRITIS-Sektoren vorgenommen zu haben und mit Unternehmen im Austausch zu stehen.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind der Flughafen Frankfurt, die dort ansässige Luftfahrt- und Luftfrachtbranche (u. a. Lufthansa), die mit der Betankung befasste HBG sowie die hessische Landesregierung in ihrer Zuständigkeit für KRITIS-Risikoanalysen.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller fragt die Landesregierung: 1) welche Erkenntnisse zu Einschränkungen der Kerosinzufuhr seit dem 1. September 2026 (nach Pipeline und Binnenschiff, Beginn, Umfang, Ursache) vorliegen; 2) welche Auskunftsersuchen oder Lageabstimmungen sie seit dem 1. September 2026 veranlasst hat (Datum, Gesprächspartner, Ergebnis); 3) ob die Kerosinversorgung in die KRITIS-Risikoanalysen des Wirtschaftsministeriums einbezogen wurde und wann zuletzt geprüft wurde; 4) welche Risiken und Vorsorgemaßnahmen dabei bekannt wurden; 5) welche Kenntnisse zu den tatsächlichen Kerosinbeständen und dem Mindestbestand der HBG zu den Stichtagen 30. September und 14. Oktober 2026 vorliegen; 6) welche Auswirkungen auf Flug- und Luftfrachtbetrieb (Betankungsmaßnahmen, Verspätungen, Ausfälle) bekannt sind; 7) welche abgestimmten Verfahren für den Fall gleichzeitiger Einschränkungen von Pipeline und Binnenschiff bestehen (beteiligte Landesstellen, Auslösekriterien, Ausweichmaßnahmen).

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage vom 15. Oktober 2026; eine Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von dem fraktionslosen Abgeordneten Sascha Herr eingereicht, veröffentlicht als Drucksache 21/5373 am 16.10.2026. Der Fragesteller verweist auf eine Mitteilung der Landesregierung vom September 2026, wonach interne KRITIS-Risikoanalysen vorgenommen worden seien und ein regelmäßiger Austausch mit Unternehmen bestehe. Eine inhaltliche Antwort der Landesregierung ist im Dokument nicht enthalten.

Quelle: Hessen, Dokument 21/5373, Wahlperiode 21, eingereicht 15. Oktober 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.