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HessenKleine Anfrage

❓ Drucksache 21/5374

15. Oktober 2026Dokument 21/5374 · WP 21Hessen
Sascha Herr
Depressionpsychische GesundheitGesundheitsatlaskommunale GesundheitsstrategienFörderrichtlinie
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Der fraktionslose Abgeordnete Sascha Herr bezieht sich auf eine Auswertung der AOK Hessen vom 7. Oktober 2026, wonach für 2024 bei rund 750.000 Menschen in Hessen ab zehn Jahren eine Depression ärztlich dokumentiert worden sei. Laut den Fragestellern zeigt die Auswertung regionale Unterschiede, mit den höchsten Werten im Landkreis Waldeck-Frankenberg und in der Stadt Offenbach sowie den niedrigsten im Hochtaunuskreis und in Darmstadt; bei Frauen zwischen 75 und 79 Jahren werde ein Anteil von 30,3 Prozent genannt. Die Fragesteller weisen selbst darauf hin, dass die Werte auf Krankenkassenroutinedaten und einem Hochrechnungsverfahren beruhen und daher dokumentierte Diagnosen, nicht die tatsächliche Häufigkeit von Depressionen abbilden.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind laut den Fragestellern insbesondere die Landkreise und kreisfreien Städte Hessens mit unterschiedlichen Depressionsraten, namentlich Waldeck-Frankenberg, Offenbach, Hochtaunuskreis und Darmstadt, sowie ältere Frauen zwischen 75 und 79 Jahren. Angesprochen sind zudem das zuständige Ministerium und Träger kommunaler Gesundheitsstrategien und Versorgungsprojekte.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: 1) welche regionalen Daten zu ärztlich dokumentierten Depressionen der Landesregierung vorliegen (aufgeschlüsselt nach Datenquelle, Berichtsjahr, Kreis, Alter und Geschlecht); 2) welche fachliche Befassung mit den AOK-Gesundheitsatlas-Daten seit deren Veröffentlichung erfolgt ist; 3) welche Kriterien zur regionalen psychischen Gesundheit bei der Förderung kommunaler Gesundheitsstrategien berücksichtigt werden; 4) welchen Bearbeitungsstand die für 2026 angekündigte neue Förderrichtlinie hat, insbesondere für ländliche Räume; 5) welche seit 1. Januar 2024 eingegangenen Förderanträge konkrete Maßnahmen zu Depressionen enthalten; 6) welche überprüfbaren Ergebnisse aus Sachberichten oder Evaluationen zu diesen Vorhaben vorliegen; 7) welche dieser Vorhaben sich gezielt an ältere Menschen, insbesondere Frauen ab 75 Jahren, richten.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von Sascha Herr, einem fraktionslosen Abgeordneten, am 15. Oktober 2026 eingereicht (Drucksache 21/5374, veröffentlicht 16. Oktober 2026). Die genannten Zahlen (rund 750.000 Betroffene in Hessen für 2024, 30,3 Prozent bei Frauen zwischen 75 und 79 Jahren) stammen laut Fragesteller aus einer Auswertung der AOK Hessen vom 7. Oktober 2026 und wurden von der Landesregierung in diesem Dokument nicht bestätigt oder kommentiert. Die Fragesteller merken selbst an, dass die Daten auf Krankenkassenroutinedaten und einem Hochrechnungsverfahren beruhen. Erwähnt wird, dass die bisherige Förderrichtlinie Ende 2025 auslief und eine neue Richtlinie 2026 in Kraft treten sollte.

Quelle: Hessen, Dokument 21/5374, Wahlperiode 21, eingereicht 15. Oktober 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.