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NiedersachsenKleine AnfrageCDU

❓ Drucksache 19/11828

8. Oktober 2026Dokument 19/11828 · WP 19Niedersachsen
Lukas Reinken
VerschickungskinderKinderkurenAufarbeitungJugend- und FamilienministerkonferenzForschungsprojekt
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage behandelt die historische Aufarbeitung der sogenannten Verschickungskinder: Nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1980er-/1990er-Jahre wurden bundesweit nach Angaben der Fragesteller acht bis zwölf Millionen Kinder zur Erholung oder Behandlung von Krankheiten in sogenannte Kinderkuren verschickt, die von Kranken- und Rentenkassen finanziert wurden. Die Fragesteller berichten unter Berufung auf die Internetseite der „Initiative Verschickungskinder“ und einen Deutschlandfunk-Beitrag, dass mehrere tausend Betroffene von Schlafentzug, körperlicher und psychischer Gewalt in diesen Einrichtungen berichtet hätten; in Einzelfällen sei es laut einer zitierten Quelle zum Tod von Kindern gekommen. Die Anfrage bezieht sich auf einen Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz vom 27. Mai 2020 zur Aufklärung der Geschehnisse in Kinderkurheimen und auf die frühere Antwort der Landesregierung in Drucksache 19/2119.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffene der Kinderkuren (sogenannte Verschickungskinder), die Landesregierung Niedersachsen sowie die Deutsche Rentenversicherung als Gegenstand eines genannten Forschungsprojekts.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die CDU-Fraktion fragt: 1. Inwiefern wurde der Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz vom 27. Mai 2020 umgesetzt? 2. Welche Erkenntnisse zieht die Landesregierung aus dem Forschungsprojekt „Geschichte der Kindererholungskuren in der BRD von 1945 bis 1989 unter Betrachtung der Rolle der Deutschen Rentenversicherung“? 3. Gibt es derzeit weitere von der Landesregierung unterstützte Ansätze zur Aufklärung?

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der CDU-Fraktion (Abgeordneter Lukas Reinken) eingereicht und ging am 08.10.2026 ein, verteilt wurde sie am 13.10.2026. Sie verweist auf die frühere Antwort der Landesregierung in Drucksache 19/2119 sowie auf einen Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz vom 27.05.2020. Die Zahlenangabe von acht bis zwölf Millionen betroffenen Kindern sowie die Schilderungen von Gewalt und vereinzelten Todesfällen stammen laut Dokument aus einem Deutschlandfunk-Beitrag bzw. einer Dokumentation von Stefan Kleinschmidt/Diakonie in Niedersachsen und sind Angaben der Fragesteller, keine eigenen Feststellungen der Landesregierung.

Quelle: Niedersachsen, Dokument 19/11828, Wahlperiode 19, eingereicht 8. Oktober 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.