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NiedersachsenKleine AnfrageCDU

❓ Drucksache 19/11846

25. September 2026Dokument 19/11846 · WP 19Niedersachsen
Eike Holsten
AltlastGaswerkBodensanierungKommunalförderungOrientierende Untersuchung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Stadt Rotenburg (Wümme) hatte sich im Mai 2026 erneut an das Niedersächsische Umweltministerium gewandt, um eine finanzielle Unterstützung für eine erweiterte Orientierende Untersuchung der Altlast „Altes Gaswerk“ zu erbitten. Die geschätzten Kosten dafür liegen laut Bürgermeister bei rund 590.000 Euro. Auch der fragende Abgeordnete hatte sich im Juli 2026 schriftlich an den Umweltminister gewandt. Die Kleine Anfrage befasst sich damit, warum beide Schreiben bis zum Zeitpunkt der Anfrage unbeantwortet blieben.

👥 Wer ist betroffen?

Die Stadt Rotenburg (Wümme) und ihre Verwaltung, das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie landesweit die Kommunen mit vergleichbaren altlastverdächtigen Standorten.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: 1. Aus welchen Gründen die E-Mails vom 21. Mai 2026 und vom 3. Juli 2026 bislang nicht beantwortet wurden. 2. Wann mit einer Antwort auf die Schreiben zu rechnen ist. 3. Welche Schritte das Ministerium seit Eingang der Schreiben zur Prüfung einer möglichen Unterstützung unternommen hat.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, dass auf die E-Mail vom 21. Mai 2026 zunächst eine telefonische Rückmeldung erfolgte und am 4. Juni 2026 ergänzende Informationen per PDF übermittelt wurden; das Ministerium ging daher davon aus, die Anfrage sei hinreichend beantwortet. Zu den Fragen 2 und 3 erklärt die Landesregierung, das Ministerium prüfe derzeit die Möglichkeiten zur Wiederaufnahme einer finanziellen Förderung im Bereich der Altlastenbearbeitung, insbesondere im Rahmen der kommunalen Förderstrukturen nach dem Niedersächsischen Kommunalfördergesetz; die Prüfung der rechtlichen und haushalterischen Rahmenbedingungen sei noch nicht abgeschlossen. Laut Landesregierung sind in Niedersachsen rund 90.000 altlastverdächtige Altstandorte erfasst, und die frühere Förderrichtlinie „Altlasten – Gewässerschutz“ ist 2020 ausgelaufen, seitdem stehen dafür keine Landesmittel zur Verfügung.

⚡ Einordnung

Eingereicht wurde die Anfrage vom Abgeordneten Eike Holsten (CDU), eingegangen am 25.09.2026 als Drs. 19/11727; die Antwort der Landesregierung liegt vor und datiert vom 12.10.2026. Die Landesregierung verweist auf die frühere Antwort in Drs. 19/7337, aus der hervorgeht, dass das erste Schreiben des Bürgermeisters vom 16.01.2025 erst am 27.05.2025 beantwortet wurde. Genannte Zahlen: geschätzte Kosten der Untersuchung rund 590.000 Euro (laut Bürgermeister, ohne weitere Belegangabe im Dokument), rund 90.000 altlastverdächtige Altstandorte in Niedersachsen (laut Landesregierung), Auslaufen der Förderrichtlinie „Altlasten – Gewässerschutz“ im Jahr 2020 (laut Landesregierung).

Quelle: Niedersachsen, Dokument 19/11846, Wahlperiode 19, eingereicht 25. September 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.