❓ Drucksache 19/1399
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird die Landesregierung gefragt, ob sie gegen die drohende Abwanderung der Putenhaltung ins Ausland aktiv werden wird. Hintergrund sind neue Mindestanforderungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, die die Wettbewerbsfähigkeit der Putenhaltung in Niedersachsen gefährden könnten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Putenhalter in Niedersachsen, insbesondere Unternehmen wie die Heidemark Unternehmensgruppe sowie die Mitarbeiter in der Putenverarbeitung.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage umfasst Fragen zur Beurteilung des Eckpunktepapieres des BMEL, zur Zielsetzung der Landesregierung, die Wertschöpfungskette Pute in Niedersachsen zu erhalten, und zur Haltung im Bundesrat bezüglich der neuen Tierschutzanforderungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung sieht die Etablierung von Mindestanforderungen an die Putenhaltung als notwendig an, betont jedoch die Bedeutung eines tragfähigen Gesamtkonzepts für die Wettbewerbsfähigkeit der Tierhaltung. Die Antworten zeigen, dass die Landesregierung die Wertschöpfungskette Pute erhalten möchte, jedoch die genaue Umsetzung von wirtschaftlichen Entscheidungen abhängt.