❓ Dokument 19/402
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage der Abgeordneten Verena Kämmerling zielt darauf ab, das Potenzial der öffentlichen Verpflegung in Schulen, Kitas und Behörden zur Förderung des Öko-Landbaus in Niedersachsen zu untersuchen. Es wird gefragt, welche Mengen an Lebensmitteln aktuell verwendet werden und welche Maßnahmen die Landesregierung plant, um die Umstellung auf Bio-Lebensmittel zu unterstützen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Schulen, Kitas, Behörden und die Kommunen, die für die Gemeinschaftsverpflegung verantwortlich sind. Auch die niedersächsischen Erzeuger von Bio-Lebensmitteln sind betroffen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die zentrale Frage der Anfrage ist, welche Mengen an Lebensmitteln in den genannten Einrichtungen verwendet werden und wie die Landesregierung sicherstellen will, dass die Umstellung auf Bio-Lebensmittel den niedersächsischen Erzeugern zugutekommt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat keine genauen Angaben zu den Mengen an Lebensmitteln in den Einrichtungen, da die Träger nicht auskunftspflichtig sind. Es wird darauf hingewiesen, dass die Umstellung auf Bio-Lebensmittel durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden soll, jedoch keine konkreten Zahlen oder Maßnahmen zur Finanzierung der Mehrkosten genannt werden.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die Umstellung auf Bio-Lebensmittel in der öffentlichen Verpflegung einen signifikanten Beitrag zur Erreichung des Ziels von 15 % Öko-Landbau bis 2030 leisten könnte. Die Landesregierung hat auf die fehlende Datenlage hingewiesen und keine konkreten Maßnahmen zur Finanzierung der Mehrkosten genannt.