❓ Dokument 18/1117
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit der Bilanz des 9-Euro-Tickets, das von Juni bis August 2022 in Deutschland angeboten wurde. Es wird nach Verkaufszahlen, Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen und Einsparungen von Treibhausgasemissionen gefragt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Nordrhein-Westfalen sowie die Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger im Land.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden zentrale Fragen zur Anzahl der verkauften 9-Euro-Tickets, zur Entwicklung des Verkehrsaufkommens im Vergleich zu den Vorjahren und zu den finanziellen Auswirkungen auf die Aufgabenträger gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass in Nordrhein-Westfalen keine detaillierten Verkaufszahlen vorliegen und dass die Fahrgastzahlen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) während des Gültigkeitszeitraums des 9-Euro-Tickets signifikant gestiegen sind. Zudem wird eine Einsparung von rund 1,8 Millionen Tonnen CO2 bundesweit festgestellt, ohne spezifische Daten für Nordrhein-Westfalen.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung hat auf die Anfrage geantwortet und dabei auf die Verkaufsstatistik des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen verwiesen. Es wurden 245.684.770,79 Euro an die Aufgabenträger ausgezahlt. Für die Finanzierung des 9-Euro-Tickets wurden keine zusätzlichen Landesmittel eingesetzt.