❓ Folgen der fehlenden Studienbefragung zur Ermittlung des „Klebeeffekts“ bei der Grundschullehrerausbildung
📋 Worum geht es?
Die Anfrage thematisiert den Mangel an Grundschullehrern in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in der Region Aachen, und die fehlenden Daten zur Ermittlung des sogenannten „Klebeeffekts“, der die regionale Verteilung von Lehrkräften beeinflusst. Die Fragesteller fordern die Landesregierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbildung von Lehrkräften in der Region zu fördern.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind vor allem die Schüler und Schulen in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in der Städteregion Aachen, wo ein akuter Mangel an Grundschullehrern herrscht.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen, ob die Landesregierung Studiengänge für das Grundschullehramt in Aachen einrichten wird, ob eine eigene Studie zum Klebeeffekt in Auftrag gegeben wird, ob finanzielle Anreize für Lehrkräfte in unterversorgten Regionen geschaffen werden und ob eine Dependance der Universität Köln in Aachen eingerichtet werden kann.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung plant eine Erhöhung der Studienplatzkapazitäten, hat jedoch keine eigene Studie zum Klebeeffekt in Auftrag gegeben. Es wird auf bestehende Zulagen für Lehrkräfte in besonderen Bedarfsregionen verwiesen. Eine Dependance der Universität Köln wird als Option geprüft, jedoch sind die zeitlichen Perspektiven unklar.
⚡ Einordnung
Die FDP-Fraktion hat die Anfrage eingereicht. Die Landesregierung hat auf die Dringlichkeit des Lehrermangels hingewiesen und bereits Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung ergriffen. Es wird auf frühere Drucksachen verwiesen, die die Problematik des Lehrermangels thematisieren.