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Nordrhein-WestfalenKleine AnfrageAfD

❓ Belegungszahlen in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Werl

25. Juni 2026Dokument 18/21289 · WP 18Nordrhein-Westfalen
Enxhi Seli-Zacharias, Christian Loose
Zentrale UnterbringungseinrichtungBelegungszahlenGeflüchteteGeschlechterverteilungHerkunftsländer
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Das Dokument ist die Antwort der Landesregierung Nordrhein-Westfalen auf eine Kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten vom 25. Juni 2026 zur Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Werl. Diese Einrichtung zur Unterbringung von Geflüchteten und Migranten wurde im Juli 2024 in Betrieb genommen. Die Anfrage richtet sich auf die Entwicklung der Belegungszahlen, die Geschlechterverteilung der untergebrachten Personen, die Anzahl und Gründe polizeilicher Gefährderansprachen sowie die nationale Zusammensetzung der Bewohner.

👥 Wer ist betroffen?

Geflüchtete und Migranten, die in der ZUE Werl untergebracht sind; Landesregierung und Behörden mit Verantwortung für Unterbringung und Sicherheit; Polizei und Sicherheitsbehörden vor Ort; Bevölkerung und Kommunen in der Region Werl.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die AfD-Fraktion stellte folgende Fragen: (1) Entwicklung der Anzahl untergebrachter Personen pro Jahr seit Inbetriebnahme; (2) Geschlechterverteilung in Prozent und absoluten Zahlen pro Jahr; (3) Anzahl polizeilicher Gefährderansprachen 2025 und 2026 bislang; (4) Gründe für die Gefährderansprachen; (5) Zusammensetzung nach Herkunftsgebiet und Nationalität pro Jahr.

🔎 Was wurde geantwortet?

Belegungszahlen (Stichtag 31.12.): 2024 75 untergebrachte Personen bei 200er Kapazität; 2025 129 Personen bei 200er Kapazität. Geschlechterverteilung 2024: 15 männlich (20%), 59 weiblich (79%), 1 divers (1%); 2025: 13 männlich (10%), 115 weiblich (89%), 1 divers (1%). Herkunftsländer Top-3 (2024): Syrien 18 (24%), Türkei 10 (13%), Somalia 8 (11%); (2025): Syrien 22 (17%), Türkei 14 (11%), Afghanistan 14 (11%). Zu polizeilichen Gefährderansprachen: Die statistische Erfassung erfolgt nicht systematisch. Einsätze wurden im Einsatzleitsystem ausgewertet. Im Rahmen einer Ermittlungskommission fanden vermehrt situative Gefährderansprachen statt (mehrfacher Ladendiebstahl, Betäubungsmitteldelikte, Körperverletzung, Notrufenanschuss), allerdings nicht vollständig erfasst. Detaillierte Auswertung technisch nur bis 2020 möglich.

Quelle: Nordrhein-Westfalen, Dokument 18/21289, Wahlperiode 18, eingereicht 25. Juni 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.