❓ Zentralstelle Fachkräfteeinwanderung NRW – Entwicklung, Erfolgsbilanz und Kosten
📋 Worum geht es?
Die Zentralstelle für Fachkräfteeinwanderung (ZFE) wurde im März 2020 bei der Bezirksregierung Köln eingerichtet und ist zuständig für die Bearbeitung von Verfahren zur Fachkräfteeinwanderung nach deutschem Aufenthaltsgesetz. Die ZFE wurde organisatorisch als eigenes Dezernat 211 strukturiert und erhielt 2024 zusätzlich 24 Stellen im Landeshaushalt, um ihre Kapazität zu erweitern und einen aufgestauten Verfahrensbestand abzubauen. Parallel wurde die Digitalisierung über das Fachverfahren ADVIS vorangetrieben.
👥 Wer ist betroffen?
Die Zentralstelle für Fachkräfteeinwanderung bei der Bezirksregierung Köln, ausländische Fachkräfte, Auslandsvertretungen, Bundesagentur für Arbeit, kommunale Ausländerbehörden, Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen und Deutschland.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die AfD-Fraktion fordert eine detaillierte Bilanz der ZFE-Arbeit mit fünf konkreten Fragen: (1) Wie viele Verfahren wurden 2025 und H1 2026 abgeschlossen und mit welchem Ergebnis? (2) Wie viele positive und negative Entscheidungen wurden getroffen? (3) Wie viele ausländische Fachkräfte sind tatsächlich nach NRW/Deutschland eingereist? (4) Wie hat sich die durchschnittliche Bearbeitungsdauer entwickelt? (5) Wie viele unbearbeitete Verfahren waren am 30. Juni 2026 noch offen?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Regierung liegt noch nicht vor. Vorliegende Hintergrundinformationen zeigen: Bis 30. November 2024 waren 33.588 Verfahren nach § 71 Abs. 1 S. 5 AufenthG und 4.041 Anträge nach § 81a AufenthG registriert. Bis 31. Dezember 2024 stieg dies auf 36.302 bzw. 4.570 Anträge. Ein vormaliger Antragsrückstau wurde vollständig abgebaut und sollte durch zusätzliches Personal zu tagesaktuelle oder höchstens wochenaktuelle Bearbeitung führen.