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Nordrhein-WestfalenKleine AnfrageAfD

❓ Psychosen nach Cannabis-Legalisierung: Datenlücken und Prävention in NRW

10. September 2026Dokument 18/21319 · WP 18Nordrhein-Westfalen
Dr. Martin Vincentz
Cannabis-LegalisierungPsychische StörungenDatenlückenPräventionJunge Erwachsene
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage bezieht sich auf die Auswirkungen der Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland. Der Abgeordnete Dr. Martin Vincentz fragt nach, ob die NRW-Landesregierung inzwischen über Daten zum Konsumverhalten der Bevölkerung und zu psychischen Folgen (Psychosen, psychische Störungen) verfügt. Die Anfrage folgt auf eine frühere Antwort der Landesregierung vom 13. Oktober 2025, in der diese angegeben hatte, dass ihr keine qualitätsgesicherten Daten zum Konsumverhalten nach der Legalisierung vorlagen.

👥 Wer ist betroffen?

Landesregierung Nordrhein-Westfalen; 18- bis 29-jährige Bevölkerung in NRW; Cannabis-Konsumenten; Arbeitnehmer in NRW; Studierende an Hochschulen in NRW; Gesundheitswesen und Krankenhäuser

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Abgeordnete stellt vier konkrete Nachfragen an die Landesregierung: (1) Warum verfügt die Landesregierung über keine Daten zum Konsumverhalten nach der Legalisierung? (2) Wie hat sich das Cannabis-Konsumverhalten der 18- bis 29-Jährigen seit 2021 entwickelt? (3) Liegen Daten zu Krankenhausbehandlungen wegen psychischer und Verhaltensstörungen durch Cannabis für 2024 vor? (4) Weshalb gibt es keine gezielten Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen zur Cannabis-Suchtprävention für die 18- bis 29-Jährigen?

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Nachfrage der Abgeordneten; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Es verweist jedoch auf die frühere Antwort vom 13. Oktober 2025, nach der die Landesregierung mitteilte: Es lagen ihr keine qualitätsgesicherten Daten zum Konsumverhalten der Gesamtbevölkerung nach der Teillegalisierung vor. Gesonderte Daten zur Altersgruppe 18-29 Jahre wurden nicht erhoben. Zu Krankenhausbehandlungen wegen psychischer Störungen durch Cannabis lagen nur Daten für 2022 und 2023 vor. Keine zusätzlichen Maßnahmen zur Cannabis-Suchtprävention für junge Arbeitnehmer waren geplant. Über konkrete Präventionsmaßnahmen an Hochschulen lagen der Landesregierung keine Erkenntnisse vor.

Quelle: Nordrhein-Westfalen, Dokument 18/21319, Wahlperiode 18, eingereicht 10. September 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.