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Nordrhein-WestfalenKleine AnfrageSPD

❓ Hitzeunwetter Juni 2026 in NRW – Maßnahmen von Minister Reul

29. Juli 2026Dokument 18/21383 · WP 18Nordrhein-Westfalen
Elisabeth Müller-Witt, Christina Kampmann, Benedikt Falszewski
Hitzewelle Juni 2026KlimaanpassungHitzefolgenGesundheitskriseNotfall-Management
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Im Juni 2026 erlebte Nordrhein-Westfalen eine außergewöhnliche Hitzewelle mit Temperaturen über 40°C und fehlender Nachtabkühlung. Dies führte zu massiven Belastungen für Bevölkerung, Infrastruktur und Gesundheitssystem. Die SPD-Abgeordneten fragen, welche Maßnahmen Innenminister Reul während dieser Krise vom 18. bis 28. Juni 2026 konkret ergriffen hat.

👥 Wer ist betroffen?

Gesamte Bevölkerung Nordrhein-Westfalens, besonders vulnerable Gruppen (ältere Menschen, Patienten mit Kreislaufproblemen); Rettungsdienste und Feuerwehren; Krankenhäuser und Notaufnahmen; Pflegeeinrichtungen und Seniorenheime; Schulen und Kindertagesstätten; Verkehrssystem (Autobahnen A1 und A4, Schienenverkehr); Bestattungsunternehmen; Polizei (Gewahrsamseinrichtungen).

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Kleine Anfrage stellt drei Hauptfragen: (1) Mit wem hat sich Minister Reul vom 18.–28. Juni 2026 über die Krisensituation ausgetauscht (mit Datum, Inhalt, Ort und Dauer)? (2) Welche Maßnahmen ergriff das Ministerium des Innern in diesem Zeitraum konkret (mit Datum und Inhalt)? (3) Weitere Fragen (Dokument bricht ab).

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet: Zur ersten Frage werden keine spezifischen Austausche mit Datum und Inhalt genannt, sondern nur, dass Minister Reul regelmäßig zur aktuellen Lage informiert wurde. Zur zweiten Frage berichtet das Ministerium des Innern von folgenden Aktivitäten: (1) Am 27.06.2026 erstellte das Lagezentrum auf Anfrage des MAGS Lagebilder für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser; (2) MAGS versendete Erlass an Bezirksregierungen; (3) Zwei Videokonferenzen mit Deutschem Wetterdienst (18.06. und 26.06.2026) zur Wetterlage; (4) Am 21.06.2026 Sensibilisierung von Polizeibehörden zu Hitzeschutz; (5) Am 28.06.2026 Übermittlung von Lageberichten an Polizeibehörden. In der Vorbemerkung werden größere Maßnahmen genannt: Klimaanpassungsgesetz 2021, Klimaanpassungsstrategie 2024 (110 Maßnahmen), Gründung LfGA NRW 2025, Zentrales Netzwerk Hitzeschutz (ZNGH) seit 2023, 1,52 Mrd. Euro für Krankenhäuser 2023–2035, Förderprogramme für Kommunen. Auswirkungen: Ca. 1.230 Hitzetote in NRW bis Ende Juni 2026 (4× höher als gesamtes Jahr 2025); bundesweit ca. 5.120 Hitzetote; Verkehrsschäden (Risse in Autobahnen, Zugausfälle); Überlastung von Notaufnahmen und Rettungsdiensten.

Quelle: Nordrhein-Westfalen, Dokument 18/21383, Wahlperiode 18, eingereicht 29. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.