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Nordrhein-WestfalenKleine AnfrageFDP

❓ Hackerangriff auf Berliner Verwaltung – Sind auch sicherheitsrelevante Daten aus Nordrhein-Westfalen im Darknet gelandet?

15. September 2026Dokument 18/21401 · WP 18Nordrhein-Westfalen
Marcel Hafke
HackerangriffCybersicherheitKritische InfrastrukturenDatenschutzInformationssicherheit
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Eine Kleine Anfrage der FDP zu den Folgen eines Hackerangriffs auf die Berliner Verwaltung vom August 2026. Bei dem Angriff wurden etwa 1,4 Millionen Dateien mit mehreren Terabyte an Daten entwendet und veröffentlicht. Das Besondere: Unter den geleakten Dateien befinden sich offenbar umfangreiche Informationen über kritische Infrastrukturen wie Heizkraftwerke, Tanklagen, Notstromanlagen, Umspannwerke und Wasserwerke sowie Gebäude- und Sicherheitsplanungen. Der Abgeordnete fragt, ob auch Nordrhein-Westfalen betroffen ist und wie das Land mit dieser Art von Sicherheitsrisiken umgeht.

👥 Wer ist betroffen?

Nordrhein-Westfälische Behörden und Landesregierung; Betreiber kritischer Infrastrukturen in NRW (Energieversorgung, Wasserversorgung, Verkehrswesen, Sicherheitseinrichtungen); potenziell auch andere Bundesländer, deren Daten im Berliner System lagerten; die deutsche Öffentlichkeit insofern, als Sicherheitsplanungen und Schwachstellen bekannt werden könnten.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage stellt fünf Fragen zur Landesregierung: (1) Welche Erkenntnisse gibt es über nordrhein-westfälische Daten, die abgeflossen sind? (2) Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um mögliche Betroffenheit festzustellen? (3) Nach welchen Verfahren bewertet und behandelt das Land kompromittierte sicherheitsrelevante Informationen? (4) Welche technischen, organisatorischen und geheimschutzrechtlichen Vorkehrungen zum Schutz von Infrastrukturdaten bestehen? (5) Welche Anforderungen gelten bei der Übermittlung von sicherheitsrelevanten Daten an Bundesbehörden oder andere Länder?

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Anfrage der FDP-Fraktion; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Dokumentiert sind folgende Fakten: Der Angriff auf Berlin fand zwischen dem 7. und 12. August 2026 statt und umfasste 1,4 Millionen Dateien mit mehreren Terabyte Datenvolumen. Betroffen waren Teile der Berliner Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und für Mobilität/Klimaschutz. Unter den veröffentlichten Daten sind Informationen über Heizkraftwerke, Tanklagen, Notstromanlagen, Umspannwerke, Wasserwerke, Gefängnisse, Rüstungsunternehmen sowie Gebäude- und Sicherheitsplanungen. Laut Tagesspiegel (5. September 2026) sollen auch Pläne kritischer Infrastruktur mit Kriseneinsatzplänen anderer Bundesländer betroffen sein. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist darauf hin, dass solche Informationen die Bedrohungslage erhöhen können.

Quelle: Nordrhein-Westfalen, Dokument 18/21401, Wahlperiode 18, eingereicht 15. September 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.