❓ Dortmund: Jugendlicher schießt in einem Café auf eine Frau
📋 Worum geht es?
Das Dokument behandelt einen Vorfall vom 14. August 2026 in Dortmund, bei dem ein maskierter 16-jähriger Mann gegen 00:05 Uhr den Außenbereich eines Cafés betrat und mit einer Anscheinswaffe (PTB-Waffe) in Richtung einer dort sitzenden Frau schoss. Niemand wurde dabei verletzt. Der Tatverdächtige konnte kurze Zeit später an einer nahegelegenen Unfallklinik festgenommen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen bestanden bereits in der Vergangenheit Streitigkeiten zwischen dem Tatverdächtigen und der angegriffenen Frau.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind ein 16-jähriger Jugendlicher aus Dortmund (Tatverdächtiger), eine Frau aus Dortmund (Geschädigte), weitere Personen, die sich im Café aufhielten, sowie die Polizeibehörden in Dortmund, die Staatsanwaltschaft Dortmund und das Jugendamt Dortmund.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Markus Wagner stellt fünf Fragen an die Landesregierung: 1) Aktueller Sachstand der polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen; 2) Polizeiliche Erkenntnisse über den Tatverdächtigen; 3) Vorstrafen des Tatverdächtigen; 4) Staatsangehörigkeiten des Tatverdächtigen; 5) Ob der Tatverdächtige als (Mehrfach-)Intensivtäter geführt wird.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet wie folgt: 1) Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz ist anhängig; die Ermittlungen dauern an. 2) Polizeiliche Erkenntnisse werden aus Datenschutzgründen und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte des jugendlichen Beschuldigten nicht mitgeteilt. 3) Der Beschuldigte ist nicht vorbestraft. 4) Der Beschuldigte besitzt die deutsche und die türkische Staatsangehörigkeit. 5) Der Beschuldigte wird/wurde nicht als (Mehrfach-)Intensivtäter geführt.