❓ Beratungszentrum gegen Arbeitsausbeutung und Menschenhandel NRW (BEAM NRW) - Ausstattung, Angebote und Zielvorgaben.
📋 Worum geht es?
Die Anfrage zielt darauf ab, Informationen über das Beratungszentrum gegen Arbeitsausbeutung und Menschenhandel NRW (BEAM NRW) zu erhalten. Es wurde zum 1. Januar 2026 eingerichtet, um Betroffenen von Arbeitsausbeutung und Menschenhandel Unterstützung zu bieten. Die Fragesteller möchten Details zur finanziellen und personellen Ausstattung sowie zu den angebotenen Dienstleistungen erfahren.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten aus dem EU-Ausland sowie Opfer von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung in Nordrhein-Westfalen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach der Höhe der bewilligten Fördermittel, der Anzahl der finanzierten Vollzeitäquivalente, den verfügbaren Beratungs- und Unterstützungsangeboten sowie den Unterbringungsmöglichkeiten für Betroffene.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat auf die Anfrage geantwortet und mitgeteilt, dass für das Projekt BEAM NRW Fördermittel in Höhe von 2.937.450,03 Euro bewilligt wurden. Insgesamt wurden 9,5 Vollzeitäquivalente genehmigt. Die Beratungsangebote umfassen Unterstützung in mehreren Sprachen an verschiedenen Standorten sowie digitale Beratungsangebote. Es stehen keine festen Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung, jedoch können jährlich rund 36 Opfer unterstützt werden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der Fraktion der Alternative für Deutschland eingereicht. Die Landesregierung hat die Fragen beantwortet und konkrete Zahlen zu Fördermitteln und Personal bereitgestellt. Es wird auf die Projektlaufzeit von 2026 bis 2028 verwiesen.