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Nordrhein-WestfalenKleine AnfrageAfD

❓ Drucksache 18/21731

12. Oktober 2026Dokument 18/21731 · WP 18Nordrhein-Westfalen
Markus Wagner
MesserangriffeStichwaffendelikteKriminalstatistikTatverdächtigeMehrfachstaatsangehörigkeit
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Der Fragesteller bezieht sich auf eine frühere Antwort der Landesregierung, in der für 2025 die zehn Straßen und Plätze in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Messer- und Stichwaffendelikten genannt wurden. Er zitiert zudem einen Medienbericht, laut dem die Zahl der Messerangriffe in NRW 2023 gegenüber 2022 um 48,4 Prozent gestiegen sei. Auf dieser Grundlage fragt er nach aktuellen Zahlen für das erste Halbjahr 2026 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind die Landesregierung Nordrhein-Westfalen als Antwortgeberin sowie die Polizei NRW, deren Kriminalstatistik Grundlage der Anfrage ist. Genannt werden außerdem Orte wie der Terminal Ring in Düsseldorf, die Kennedystraße in Köln und der Worringer Platz in Düsseldorf.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: 1) wie viele Messer- bzw. Stichwaffendelikte im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 registriert wurden; 2) welche 20 Straßen und Plätze in NRW die meisten solcher Delikte im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 aufweisen (tabellarisch); 3) über welche Staatsbürgerschaften die dabei ermittelten Tatverdächtigen verfügen; 4) wie viele der als deutsch erfassten Tatverdächtigen zusätzlich eine weitere Staatsangehörigkeit besitzen, aufgeschlüsselt nach Herkunftsland; 5) wie die Vornamen der deutschen Tatverdächtigen lauten.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Dokument enthält nur die Kleine Anfrage; eine Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Der Fragesteller verweist auf eine frühere Antwort der Landesregierung vom 1. April 2026 (Drucksache 18/18409), wonach 2025 der Terminal Ring in Düsseldorf mit 55 registrierten Fällen, die Kennedystraße in Köln mit 28 Fällen und der Worringer Platz in Düsseldorf mit 21 Fällen die am stärksten betroffenen Orte waren. Zudem zitiert der Fragesteller einen Medienbericht, laut dem die Polizei NRW 2023 insgesamt 6.221 Messerdelikte verzeichnet habe (2022: 4.191 Fälle), mit 5.686 ermittelten Tatverdächtigen, von denen laut diesem Bericht 34,4 Prozent unter 21 Jahre alt, 86,7 Prozent männlich und 47,4 Prozent nichtdeutsch gewesen seien.

⚡ Einordnung

Eingereicht wurde die Anfrage von Markus Wagner (AfD). Eine Antwort der Landesregierung liegt in diesem Dokument nicht vor. Der Fragesteller verweist auf frühere Drucksachen: Drucksache 18/18409 (Antwort der Landesregierung vom 1. April 2026), Drucksache 18/17972 (eigene Kleine Anfrage vom 3. März 2026), Drucksache 18/9748 (Kleine Anfrage 4015 vom 25. Juni 2024) und Drucksache 18/2623 (Antwort der Landesregierung vom 4. Juni 2024). Die im Dokument genannten Zahlen zu Straftaten, Tatverdächtigen und deren Staatsangehörigkeiten stammen laut Fragesteller aus einem Medienbericht der WAZ bzw. aus der zitierten Kleinen Anfrage 4015 und sind nicht durch eine Antwort der Landesregierung in diesem Dokument bestätigt.

Quelle: Nordrhein-Westfalen, Dokument 18/21731, Wahlperiode 18, eingereicht 12. Oktober 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.