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Nordrhein-WestfalenKleine AnfrageFDP

❓ Dokument 18/469

9. August 2022Dokument 18/469 · WP 18Nordrhein-Westfalen
Dr. Werner Pfeil
UmweltverträglichkeitsprüfungTihange 1KernkraftwerkeEspoo-KonventionBelgien
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Werner Pfeil der FDP befasst sich mit der Frage, ob für die Laufzeitverlängerung des Atomkraftwerks Tihange 1 eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist. Die Anfrage thematisiert die Espoo-Konvention und deren Anwendung auf grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfungen.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind die Anwohner in der Nähe des Atomkraftwerks Tihange 1 sowie die Regierungen von Belgien und Deutschland, insbesondere die Umweltbehörden.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Anfrage stellt mehrere Fragen zur Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung für Tihange 1 und zur Bewertung der Landesregierung zu den Entscheidungen der belgischen Behörden.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung sieht eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung für Tihange 1 als erforderlich an, trotz der Einschätzung der belgischen Behörden, dass keine solche Prüfung notwendig sei. Der Espoo-Umsetzungsausschuss hat weiteren Erörterungsbedarf festgestellt.

⚡ Einordnung

Die Landesregierung antwortet, dass die Espoo-Konvention und die EU-Richtlinie zur Umweltverträglichkeitsprüfung auch für Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken gelten. Es wird auf einen Bericht des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz verwiesen, der die Notwendigkeit einer UVP behandelt.

Quelle: Nordrhein-Westfalen, Dokument 18/469, Wahlperiode 18, eingereicht 9. August 2022

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.