❓ Dokument 18/776
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit der Frage, ob und wie die Organisierte Kriminalität in Nordrhein-Westfalen Zwangsversteigerungen von Immobilien nutzt, um illegales Vermögen zu waschen. Es wird auf konkrete Fälle verwiesen, in denen Clans in der Vergangenheit Immobilien ersteigert haben.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind vor allem die Bürger, die an Zwangsversteigerungen teilnehmen, sowie die Behörden, die mit der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität betraut sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach Erkenntnissen der Landesregierung über die Beteiligung von Vertretern der Organisierten Kriminalität an Zwangsversteigerungen, der Häufigkeit solcher Versteigerungen und den damit verbundenen Einschüchterungsversuchen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung bestätigt, dass es bekannt ist, dass Personen mit Verbindungen zur Organisierten Kriminalität Immobilien über Zwangsversteigerungen erwerben. Statistische Daten zu Zwangsversteigerungen werden jedoch nicht erfasst, und es liegen keine konkreten Zahlen zu Konfiszierungen oder Bedrohungen vor.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung hat auf die Anfrage geantwortet, dass es keine systematischen Erhebungen zu Zwangsversteigerungen gibt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Ermittlungen in der Vergangenheit vereinzelt Einschüchterungen durch die Organisierte Kriminalität dokumentiert haben.