❓ Dokument 18/892
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage behandelt die Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen über einen Zeitraum von 2011 bis 2021. Es wird untersucht, wie viele Kinder in Obhut genommen wurden und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, insbesondere solche mit Migrationshintergrund sowie deren Familien.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt mehrere Fragen zur Anzahl der Inobhutnahmen, zur Erfassung von Migrationshintergründen und zu Hilfsangeboten durch Jugendämter.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat auf die Anfrage geantwortet, dass die Daten zu Inobhutnahmen und deren Gründe auf Kreisebene vorliegen. Die Zahl der Inobhutnahmen ist von 12.308 im Jahr 2020 auf 12.193 im Jahr 2021 gesunken. Die Gründe für die sinkenden Inobhutnahmen trotz steigender Verdachtsfälle häuslicher Gewalt werden ebenfalls thematisiert.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung verweist auf die Veröffentlichung von IT.NRW zur statistischen Erfassung der Inobhutnahmen. Die Fragesteller vermuten, dass die gesellschaftliche Sensibilisierung für Kinderschutzmaßnahmen und die Zunahme von Gefährdungseinschätzungen die Inobhutnahmen beeinflussen.