❓ Dokument 18/1028
📋 Worum geht es?
Die Anfrage zielt darauf ab, Informationen zur Reaktivierung der Brexbachtalbahn zu erhalten, die im Koalitionsvertrag der Landesregierung erwähnt wird. Es werden Fragen zu Kosten, Immissionsschutz, Sicherheitsstandards und Verkehrsfluss gestellt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Anwohner entlang der Brexbachtalbahn, die Kommunen Engers, Bendorf und Siershahn sowie die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach den Gesamtkosten der Reaktivierung, den vorgesehenen Immissionsschutzmaßnahmen, den Sicherheitsstandards, den geplanten Maßnahmen zur Sicherstellung des Verkehrsflusses und der geschätzten Anzahl der Fahrgäste.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat auf die Fragen geantwortet, dass derzeit keine belastbaren Kostenschätzungen vorliegen. Immissionsschutzmaßnahmen sind ohne Planfeststellungsverfahren nicht vorgesehen. Sicherheitsstandards werden gemäß geltenden Vorschriften berücksichtigt. Für den Verkehrsfluss sind Anpassungen an bestehenden Bahnübergängen geplant. Eine fundierte Schätzung der Fahrgastzahlen liegt nicht vor, jedoch wird auf eine Untersuchung verwiesen, die 1.400 bis 2.500 Reisende pro Tag nennt.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung gibt an, dass es keine belastbaren Kostenschätzungen für die Reaktivierung der Brexbachtalbahn gibt. Immissionsschutzmaßnahmen müssen vom Vorhabenträger getragen werden. Sicherheitsstandards werden nach HOAI und AEG eingehalten. Die Fragesteller vermuten, dass die Reaktivierung des Verkehrsflusses in Bendorf Herausforderungen mit sich bringen könnte.