❓ Dokument 18/1351
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage des Abgeordneten Gerd Schreiner (CDU) zielt darauf ab, Informationen zur Prognose des Nettostromverbrauchs in Rheinland-Pfalz für die Jahre 2025 und 2030 zu erhalten. Es wird nach den Verfahren zur Überprüfung dieser Prognosen sowie nach der Anpassung der Prognosen im Hinblick auf den steigenden Bedarf durch erneuerbare Energien gefragt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Verbrauchergruppen in Rheinland-Pfalz, insbesondere die Industrie, Haushalte und der Verkehrssektor, die alle von der Energiewende und dem steigenden Bedarf an erneuerbaren Energien betroffen sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt drei zentrale Fragen: 1. In welchen Abständen und Verfahren überprüft die Landesregierung die Prognose des Nettostromverbrauchs? 2. Wann plant die Landesregierung, die Prognose für den Nettostromverbrauch anzupassen? 3. Welchen Anteil werden erneuerbare Energien am Nettostromverbrauch haben?
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass Prognosen anlassbezogen und auf wissenschaftlicher Basis erstellt werden. Eine Anhebung der Prognose für 2025 und 2030 wird nicht allein aufgrund der Erhöhung der bundesweiten Prognose des BMWi abgeleitet. Die Wasserstoffstudie, die bis August 2022 erwartet wird, wird zur Anpassung der Prognosen herangezogen. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch wird als nicht unterdurchschnittlich bewertet.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 den Strombedarf vollständig durch erneuerbare Energien zu decken. Es wird auf frühere Drucksachen verwiesen, und die Antwort enthält spezifische Daten zu den Anteilen erneuerbarer Energien, die jedoch noch nicht amtlich bestätigt sind.